Letzte Aktualisierung: um 12:51 Uhr
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Absturz von Flug 7K9268

Ungewöhnliche Geräusche an Bord des A321

Offenbar gibt es erste Erkenntnisse nach dem Anhören des Stimmenrekorders von Flug 7K9268. Im Cockpit waren ungewöhnliche Geräusche zu hören. Dann ging alles ganz schnell.

Trümmer des Unglücksfluges: Die Blackboxen konnte man offenbar schon auswerten.

Ungewöhnlich schnell dringen erste Erkenntnisse der Ermittlungen zum Absturz von Flug 7K9268 an die Öffentlichkeit. Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, haben die Ermittler in Kairo bereits den Stimmenrekorder ausgewertet. Darauf, so heißt es offenbar aus informierten Kreisen, seien kurz vor dem Absturz «ungewöhnliche Geräusche» zu hören. Bis zu diesem Zeitpunkt hätten die Aufzeichnungen die üblichen Vorgänge während eines Fluges widergegeben.

Die Aufnahmen würden zeigen, dass es einen plötzlichen Notfall an Bord gab, auf den die Piloten  nicht mehr reagieren konnten, so die Ermittler gemäß Interfax. Daher hätten sie auch keinen Notruf ausgesandt. Der Airbus A321 war am Samstag über dem Sinai in der Luft auseinander gebrochen und dann abgestürzt. Auch die Airline Metrojet/Kogalymavia erklärte, es müsse einen externen Faktor für den Absturz geben.

Explosion an Bord wahrscheinlich

Die Theorie, dass der Flieger von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde, halten immer mehr Experten für unwahrscheinlich. Terror rückt nun als mögliche Ursache aber dennoch stärker in den Vordergrund. Auch aus den USA gibt es nämlich Unterstützung für die Bomben-These. Satelliten hätten kurz vor dem Absturz einen Hitzeschwall auf Höhe des A321 aufgenommen, heißt es von US-Geheimdienstlern laut dem Nachrichtensender NBC. Einen Hitzeschwall vom Boden in Richtung des Fliegers hätte man aber nicht feststellen können. Ob eine mögliche Explosion durch eine Bombe oder durch einen Defekt an Bord ausgelöst wurde, ist aber noch nicht abschliessend klar.

Dass es eine Explosion an Bord gab, glaubt auch der britische Militäranalyst Paul Beaver. Er sei sich ziemlich sicher, dass die IS-Terroristen keine Boden-Luftabwehr-Raketen besäßen, die bis auf 31.000 Fuß hoch gelangen können, sagte er der Nachrichtenagentur AP. Der Sinai werde von Geheimdiensten vieler Staaten sehr gut überwacht. Solch große Waffen wären da entdeckt worden, begründet Beaver. Für ihn ist eine Bombe an Bord daher viel wahrscheinlicher.



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