Trümmer des Unglücksfluges: Die Blackboxen konnte man offenbar schon auswerten.

Absturz von Flug 7K9268Ungewöhnliche Geräusche an Bord des A321

Offenbar gibt es erste Erkenntnisse nach dem Anhören des Stimmenrekorders von Flug 7K9268. Im Cockpit waren ungewöhnliche Geräusche zu hören. Dann ging alles ganz schnell.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ungewöhnlich schnell dringen erste Erkenntnisse der Ermittlungen zum Absturz von Flug 7K9268 an die Öffentlichkeit. Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, haben die Ermittler in Kairo bereits den Stimmenrekorder ausgewertet. Darauf, so heißt es offenbar aus informierten Kreisen, seien kurz vor dem Absturz «ungewöhnliche Geräusche» zu hören. Bis zu diesem Zeitpunkt hätten die Aufzeichnungen die üblichen Vorgänge während eines Fluges widergegeben.

Die Aufnahmen würden zeigen, dass es einen plötzlichen Notfall an Bord gab, auf den die Piloten  nicht mehr reagieren konnten, so die Ermittler gemäß Interfax. Daher hätten sie auch keinen Notruf ausgesandt. Der Airbus A321 war am Samstag über dem Sinai in der Luft auseinander gebrochen und dann abgestürzt. Auch die Airline Metrojet/Kogalymavia erklärte, es müsse einen externen Faktor für den Absturz geben.

Explosion an Bord wahrscheinlich

Die Theorie, dass der Flieger von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde, halten immer mehr Experten für unwahrscheinlich. Terror rückt nun als mögliche Ursache aber dennoch stärker in den Vordergrund. Auch aus den USA gibt es nämlich Unterstützung für die Bomben-These. Satelliten hätten kurz vor dem Absturz einen Hitzeschwall auf Höhe des A321 aufgenommen, heißt es von US-Geheimdienstlern laut dem Nachrichtensender NBC. Einen Hitzeschwall vom Boden in Richtung des Fliegers hätte man aber nicht feststellen können. Ob eine mögliche Explosion durch eine Bombe oder durch einen Defekt an Bord ausgelöst wurde, ist aber noch nicht abschliessend klar.

Dass es eine Explosion an Bord gab, glaubt auch der britische Militäranalyst Paul Beaver. Er sei sich ziemlich sicher, dass die IS-Terroristen keine Boden-Luftabwehr-Raketen besäßen, die bis auf 31.000 Fuß hoch gelangen können, sagte er der Nachrichtenagentur AP. Der Sinai werde von Geheimdiensten vieler Staaten sehr gut überwacht. Solch große Waffen wären da entdeckt worden, begründet Beaver. Für ihn ist eine Bombe an Bord daher viel wahrscheinlicher.

Mehr zum Thema

Blauer Traktor am Flughafen Novosibirsk: Drei Flugzeuge mussten durchstarten.

Blauer Traktor zwingt drei Flugzeuge in Novosibirsk zum Durchstarten

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Airbus A330 von Aeroflot: Bald mit iranischen Teilen?

Von der Airbus-A330-Wartung zur Teilefertigung: So weit gingen Russlands Pläne mit Iran

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin