Boeing 747-400 von Asiana: Abschied der Passagierversion im März.

AsianaWieder eine Airline, die keine Passagiere mehr mit Boeing 747 fliegt

In der Pandemie verabschiedete Asiana ihren letzten Passagier-Jumbo-Jet - doch sie reaktivierte ihn wieder. Bald ist endgültig Schluss. Die Boeing 747-400 wird allgemein immer seltener.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist ein langsamer Abschied, der die Boeing 747-400 immer mehr zur Rarität im Passagierverkehr werden lässt. Jahr für Jahr kündigt eine Fluggesellschaft nach der anderen das Aus des ikonischen Flugzeugs mit dem Buckel an. 2022 war es die russische Rossiya. 

Nun ist es Asiana Airlines. Die koreanische Fluggesellschaft wird ihre letzte Boeing 747-400 im März ausflotten. Damit stirbt der rund 26 Jahre alte Jet mit der Kennung HL7428 ein zweites Mal. Denn Asiana hatte das Flugzeug schon im Zuge der Corona-Pandemie stillgelegt, aber aufgrund der schnell steigenden Nachfrage im November 2022 reaktiviert. Ihre zweite 747-400 in der Passagierversion, die HL7418, erlebte dagegen kein Comeback.

A350 soll die Vierstrahler ersetzen

Der letzte Flug der HL7428 ist für den 25. März 2024 geplant. Asiana will sich vom Jumbo-Jet verabschieden und setzt die Maschine vom 1. bis zum 23. März auf der täglichen Rotation zwischen Seoul und Taipeh ein. Die Fluggesellschaft hat eine Werbekampagne gestartet und bietet auf den Flügen einen Rabatt von 30 Prozent an.

Asiana will sowohl die Boeing 747-400 als auch die sechs Airbus A380, die ab 2026 die Flotte verlassen sollen, durch Airbus A350-900 und A350-1000 ersetzen. Die Frachtversion der Boeing 747-400 betreibt die koreanische Fluggesellschaft allerdings weiterhin.

Lufthansa größte Betreiberin

Es sind weltweit nur noch wenige Boeing 747-400 in der Passagierversion regelmäßig im Einsatz. Laut Daten des Luftfahrtdaten-Portals CH Aviation betreiben nach dem Ende bei Asiana nur noch vier Fluggesellschaften sie. Die größte Betreiberin ist Lufthansa mit aktuell sieben aktiven Exemplaren und einem weiteren in der Wartung. Es folgen die Charterfluggesellschaft Atlas Air mit vier Maschinen vor Saudia und Air China mit je zwei.

Die 747-400 ist aber weiter am Himmel unterwegs, als Cargo-Flugzeug erfreut sie sich großer Beliebtheit. CH Aviation listet rund 160 Exemplare weltweit auf, von Aerotranscargo bis Western Global Airlines. Hinzu kommen Jets in Privat-, Firmen- und Regierungsbesitz.

Mehr zum Thema

Asiana fliegt auch im Winter täglich von Frankfurt nach Incheon

Asiana fliegt auch im Winter täglich von Frankfurt nach Incheon

Boeing 747 von Rossiya (im Größenvergleich mit einem Auto): Abschied 2024.

Lufthansa wird Europas letzte Airline mit Boeing 747

Boeing 747 von Asiana mit dem Kennzeichen HL7428: Wieder im Einsatz.

Asiana nimmt ihre einzige Boeing 747 wieder in Betrieb

Boeing 747 F von KLM: Muss noch länger fliegen.

Die Boeing 747 sollte bei KLM in Rente gehen – nun muss sie länger arbeiten

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg