Satellitenbilder der Aschewolke über Nordafrika

Und täglich grüsst die Aschewolke

Hattrick: Zum dritten Mal in diesem Jahr zittern die Airlines nach einem Vulkanausbruch vor einer Aschewolke.

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Der nächste Vulkan hält die Luftfahrtbranche in Atem: In Eritrea am Horn von Afrika ist der Vulkan Dubbi zum ersten Mal seit 150 Jahren wieder ausgebrochen - und gefährdet mit einer Aschewolke von fast 15 Kilometern Höhe den Luftverkehr über Nordafrika.

Schon mehrere Flüge von und in die Hauptstadt des Nachbarlandes Äthiopien, Addis Abeba mussten wegen der Aschewolke abgesagt werden - darunter hatte auch eine prominente Reisende zu leiden: US-Aussenministerin Hillary Clinton musste ihre Afrikareise abbrechen.

Eigentlich hatte sie die Nacht in Äthiopien verbringen sollen, aber die Behörden rieten der Politikerin dazu, sofort abzureisen, bevor die Einschränkungen durch die Aschewolke sich noch verstärken.

Die neue Aschewolke könnte den Flugverkehr in Ostafrika und in Arabien behindern.

Und auch die Asche, die die Vulkankette Caulle, die 1600 Kilometer südwestlich von Buenos Aires in den chilenischen Anden liegt, sorgt bei den Fluggesellschaften weiter für Stress: Vergangene Woche waren bereits hunderte Flüge in Südamerika gestrichen worden - Auch internationale Verbindungen.

Inzwischen lähmt die auch den Flugverkehr in Australien und Neuseeland. Zehntausend Menschen sind laut australischen Medien betroffen. Die Fluggesellschaften Qantas und Jetstar haben wegen der Vulkanasche alle Flüge von und nach Neuseeland gestrichen.

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin