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Und täglich grüsst die Aschewolke

Hattrick: Zum dritten Mal in diesem Jahr zittern die Airlines nach einem Vulkanausbruch vor einer Aschewolke.

NASA

Satellitenbilder der Aschewolke über Nordafrika

Der nächste Vulkan hält die Luftfahrtbranche in Atem: In Eritrea am Horn von Afrika ist der Vulkan Dubbi zum ersten Mal seit 150 Jahren wieder ausgebrochen – und gefährdet mit einer Aschewolke von fast 15 Kilometern Höhe den Luftverkehr über Nordafrika.

Schon mehrere Flüge von und in die Hauptstadt des Nachbarlandes Äthiopien, Addis Abeba mussten wegen der Aschewolke abgesagt werden – darunter hatte auch eine prominente Reisende zu leiden: US-Aussenministerin Hillary Clinton musste ihre Afrikareise abbrechen.

Eigentlich hatte sie die Nacht in Äthiopien verbringen sollen, aber die Behörden rieten der Politikerin dazu, sofort abzureisen, bevor die Einschränkungen durch die Aschewolke sich noch verstärken.

Die neue Aschewolke könnte den Flugverkehr in Ostafrika und in Arabien behindern.

Und auch die Asche, die die Vulkankette Caulle, die 1600 Kilometer südwestlich von Buenos Aires in den chilenischen Anden liegt, sorgt bei den Fluggesellschaften weiter für Stress: Vergangene Woche waren bereits hunderte Flüge in Südamerika gestrichen worden – Auch internationale Verbindungen.

Inzwischen lähmt die auch den Flugverkehr in Australien und Neuseeland. Zehntausend Menschen sind laut australischen Medien betroffen. Die Fluggesellschaften Qantas und Jetstar haben wegen der Vulkanasche alle Flüge von und nach Neuseeland gestrichen.



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