Singapur-Dollar: Wer im Stadtstaat abfliegt, muss künftig zahlen.

Ab 2026 Singapur besteuert Flugtickets – für mehr Nachhaltigkeit

Der Stadtstaat führt 2026 eine zweckgebundene Ticketsteuer ein. Mit der Abgabe will Singapur den Kauf von nachhaltigem Treibstoff finanzieren. Eine Gruppe von Reisenden bleibt dabei verschont.

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In Deutschland erhöhen Fluggesellschaften gerade massiv den Druck auf die Regierung, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen. Bisher mit wenig Erfolg. In Singapur geht die Regierung einen anderen Weg. Das Parlament des Stadtstaates hat am Dienstag (14. Oktober) der Schaffung einer neuen Ticketsteuer zugestimmt. Sie ist allerdings zweckgebunden.

Mit ihr wird ein Fonds gespeist, aus dem der zentrale Kauf von nachhaltigem Kerosin, sogenanntem SAF, finanziert wird. So will Singapur die eigenen Klimaziele erreichen. Ab 2026, wenn die neue Steuer in Kraft treten wird, sollen Fluglinien verpflichtet werden, ein Prozent SAF zu tanken. Bis 2030 soll der Anteil auf drei bis fünf Prozent steigen.

Transitreisende müssen Ticketsteuer in Singapur nicht zahlen

Vorläufige Schätzungen der Civil Aviation Authority of Singapore, kurz CAAS, ergeben eine Taxe von drei Singapur-Dollar (rund zwei Euro) für Fluggäste der Economy Class für Kurzstreckenflüge. Die Gebühr liegt für Mittelstrecken- bei sechs Dollar und für Langstreckenflüge bei 16 Dollar, so die Zeitung Straits Times. Transitreisende - diese sind wichtig für die heimische Singapore Airlines -, sind von der Steuer ausgenommen.

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