Antonov An-148: Die Ukraine hat zwei Exemplare beschlagnahmt.

Antonov An-148Ukraine beschlagnahmt zwei russische Flugzeuge

Zwei Antonov An-148 einer russischen Eigentümerin befinden sich noch in der Ukraine. Das Land hat die beiden Jets nun beschlagnahmt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Russland und die Ukraine befinden sich im Krieg. Dennoch standen mindestens zwei Flugzeuge mit russischen Eigentümern im Land, welches Putin am 24. Februar 2022 angriff. Wie die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mitteilt, wurden diese nun beschlagnahmt. Es handelt sich um zwei Antonov An-148.

Die Flieger gehörten laut der Generalstaatsanwaltschaft einem russischen Unternehmen. Das habe zur Umgehung der Sanktionen über eine zyprische Offshore-Gesellschaft einen Leasingvertrag für die zwei An-148 abgeschlossen. Geschehen war das schon vor Kriegsbeginn, denn die Ukraine hatte russische Unternehmen schon länger sanktioniert.

Ermittlungen auch gegen das ukrainische Unternehmen

«Nach dem vollständigen Einmarsch Russlands in die Ukraine wurden die Leasingverträge gekündigt», heißt es von der Generalstaatsanwaltschaft. Die russischen Eigentümer wollten sie aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet holen und wieder nach Russland bringen. Doch daraus wird nichts. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beläuft sich der Wert der beiden Regionaljets auf rund 10 Millionen Euro.

Auch gegen das ukraniische Unternehmen, welches die Flugzeuge zuletzt genutzt hatte, wurden wegen «Komplizenschaft mit dem Aggressorstaat und Kollaboration» Ermittlungen eingeleitet.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Aeroflot: Die Airline sichert sich Langstreckenflugzeuge.

Aeroflot kauft Leasingfirmen acht Airbus A330 ab

An-148: Müssen sie bald alle am Boden bleiben?

Russland stellt alle An-148 auf den Prüfstand

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier