Flieger von Air Malta: Die Airline sucht wieder einen neuen Großaktionär.

Alitalia steigt ausÜbernahme von Air Malta gescheitert

Vor einem Jahr holte die maltesische Regierung Alitalia als Retterin an Bord. Doch die Übernahme von Air Malta ist laut einem Bericht wegen der Krise bei der italienischen Airline gescheitert.

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Air Malta war faktisch bankrott. Und so war die Regierung des Inselstaates froh, als man im April 2016 mit Alitalia einen Partner fand, der bereit war, 49 Prozent der Staatsairline zu kaufen. Doch der Absichtserklärung von damals folgen keine Taten, wie die Zeitung Malta Today schreibt. Der Deal sei abgeblasen worden, so das Blatt mit Bezug auf gut informierte Kreise.

Alitalia steht derzeit selbst am Rande des Abgrunds. Nur dank eines Überbrückungskredits von Banken über 150 Millionen Euro kann die Fluggesellschaft überhaupt noch fliegen. Nun streicht sie das Streckennetz zusammen, reduziert die Flotte, will bis zu 2000 Stellen abbauen und eine eigene Lowcost-Tochter gründen. Geld für Übernahmen hat sie schlicht keines mehr.

Die Suche geht weiter

Kommt hinzu, dass man in Malta nicht überall glücklich war mit dem Deal. Es gab Zweifel, ob der Einstieg von Alitalia den Mitarbeitenden von Air Malta und dem Land wirklich etwas bringen würde. Die Regierung hat wiederholt betont, dass man den Verkauf nur durchziehen werde, wenn er allen Vorteile bringe. Ihr Ziel bleibt der Einstieg eines Partners, der die Nationalairline voranbringen kann.

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