A380 von Malaysia Airlines: Bald für Turkish im Einsatz?

Airbus' SuperjumboTurkish schielt auf Malaysia-A380

Malaysia Airlines braucht dringend Geld, Turkish Airlines mehr Kapazität. Offenbar wollen die Türken daher zwei Airbus A380 von Malaysia Airlines leasen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Turkish Airlines will die größte Airline der Welt werden. Das erklärte Konzernchef Temel Kotil erst kürzlich in einem Interview mit aeroTELEGRAPH. Und dazu braucht die Fluggesellschaft vom Bosporus mehr Kapazität. Schon lange liebäugelt Turkish daher mit dem Kauf von Airbus A380. Laut Insidern befinde man sich bereits in Verhandlungen mit Airbus, um 10 Superjumbos zu kaufen. Doch nun hat man offenbar einen Weg gefunden, wie man den Flieger schneller bekommt und auch erst einmal testen kann.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen berichtet, will Turkish Airlines zwei Airbus A380 von Malaysia Airlines leasen. Sechs Superjumbos befinden sich momentan in der Flotte der malaysischen Fluglinie. Doch die Fluggesellschaft muss nach zwei tödlichen Unfällen im vergangenen Jahr ihr Geschäftsmodell überarbeiten. Die Passagierzahlen sind rapide gesunken und die Kapazität der insgesamt sechs A380 in der Malaysia-Flotte wird nicht gebraucht. Das Geld, das man durch das Leasing verdienen könnte, hingegen braucht man dringend.

Kein Neukunde für den A380 seit 2013

Auch Airbus könnte den Schub durch Turkish dringend brauchen. Der A380 hat seit 2013 keinen Neukunden hinzugewinnen können. 2014 war der einzige Käufer die Leasingfirma Amedeo – und die hat noch keine Airline gefunden, die einen ihrer 20 Superjumbos nutzen will. Wenn Turkish Airlines die A380 nun testet, für gut befindet und dann kauft, wäre das also ein wichtiger Schritt.

Ob es sich bei dem Leasing-Vertrag um einen Dry-Lease Vertrag handelt, bei dem Turkish eigene Piloten einsetzt oder um einen Wet-Lease, bei dem die Malaysia-Piloten für Turkish fliegen würden, ist nicht bekannt. Beide Airlines gaben keine Stellungnahme zu den Gerüchten ab. Von Malaysia hieß es lediglich, man arbeite an Wegen, die Restrukturierung voran zu treiben. Konkrete Maßnahmen werde man aber so früh im Prozess nicht nennen.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil