Das Brunendenkmal wurde am 25. April eingeweiht: Die Türkei sieht darin einen Affront und hat ihren Luftraum für armensiche Flüge geschlossen.

KonfliktTürkei sperrt wegen Denkmal armenische Flugzeuge aus

Ein neues Genozid-Denkmal in Yerevan schürt Spannungen zwischen Armenien und der Türkei. Ankara hat deswegen den Luftraum für Jets des Nachbarn teilweise gesperrt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Jedes Jahr am 24. April gedenkt Armenien dem Völkermord vor über 100 Jahre. In den Jahren 1915 und 1916 wurden zwischen 800.000 und 1,5 Millionen Armenierinnen und Armenier gezielt umgebracht worden sein. Der osmanischen Führung verdächtigte sie, mit dem Kriegsgegner Russland zu kollaborieren.

Die Türkei als Nachfolgestaat des Osmanischen Reichs erkennt den Völkermord – anders als etwa das Europäische Parlament oder die Uno-Völkerrechtskommission – bis heute nicht an. Wenn Armenien dann dem Genozid gedenkt, reagiert sie oft scharf. In der vergangenen Woche wurde in Armeniens Hauptstadt Yerevan ein Gedenkbrunnen eingeweiht.

Türkei sieht in neuem Denkmal einen Affront

Die Enthüllung des Denkmals stellt die fragile Beziehung zwischen Armenien und der Türkei auf eine weitere Belastungsprobe. Ankara hat als Reaktion den Luftraum für armenische Flugzeuge geschlossen, berichtet das Portal Eurasianet.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sprach in einem Interview davon, dass das Denkmal «Terroristen verherrliche». «In diesem Zusammenhang haben wir unseren Luftraum für armenische Flugzeuge gesperrt», so Cavusoglu.

Verbot nicht eindeutig

Allerdings ist unklar, welche Flüge betroffen sind. Einer Maschine der armenischen Fluggesellschaft Fly One wurde am 29. April auf dem Weg von Paris nach Yerevan die Erlaubnis, den türkischen Luftraum zu nutzen, verweigert. Sie musste in der Republik Moldau landen. Gleichzeitig haben die Fly-One-Flüge zwischen Istanbul und Yerevan normal stattgefunden.

Das Verbot kommt zu einer Unzeit. Beide Staaten haben kürzlich einen Annäherungsprozess gestartet, bei dem auch darüber verhandelt wurde, die Landesgrenze für Drittstaatsangehörige zu öffnen.

Mehr zum Thema

Computgergrafik eines FlLiegers von Fly Arna:

Armenien zeigt Design der neuen Nationalairline

Airlines stoppen Aserbaidschan-Flüge

Flughafen Eriwan: Basis der neuen Airline.

Armeniens Nationalairline hat einen Namen

Der albanische Regierungsflieger: Der Airbus A319 gehört nun Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack