Ihre Schuhe müssen Kinder an amerikanischen Airports bald nicht mehr ausziehen.

Nettere Checks für Kinder

Die USA reagieren auf Kritik an den Sicherheitschecks. Bald sollen Kinder unter 12 Jahren es einfacher bei der Kontrolle haben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ein Video eines Sicherheitschecks machte im April in den USA Furore: Eine Beamtin der Transportsicherheitsbehörde TSA nahm ein sechsjähriges Mädchen für eine Abtast-Untersuchung beiseite. Immer wieder hört man das Kind sagen: «Ich will nicht!» Die Eltern waren empört und forderten von der TSA, das Verfahren zu überarbeiten. Das hat man nun getan: Kinder unter 12 Jahren sollen in Zukunft nicht mehr gezwungen werden, ihre Schuhe auszuziehen. Außerdem werden die Beamten sie in selteneren Fällen abtasten, die die US-Regierung bekannt gab. In den kommenden Monaten sollen die Änderungen nach und nach an den Flughäfen des Landes eingeführt werden - nachdem die TSA-Mitarbeiter spezielle Schulungen für die Sicherheitsprüfung von Kindern hinter sich gebracht haben. Getestet hat man neue Methoden schon an den Flughäfen von Atlanta, Boston, Denver, Houston, Miami und Orlando.

In den Pilotprojekten können die Kinder durch eine neue Art Checkpoint gehen, der scannt, ob die Passagiere Waffen unter der Kleidung tragen. Nur in einem Fall ist das Abtasten noch nötig: wenn durch den Scan kein klares Bild entsteht. Das ist gemäß dem TSA-Verantwortlichen John Pistole einer von vielen Schritten, die man in die Richtung eines risikobasierten Screenings macht. Man will weg vom gleichen Verfahren für jedermann. Man wolle anhand immer neuer Erkenntnisse den Weg ebnen für eine effizientere aber auch für die Passagiere angenehmere Erfahrung, so Pistole.

Angenehmere Verfahren

Trotzdem: Um das System weiter unvorhersehbar zu halten, sollen weiterhin zufällige Untersuchungen anfallen - auch bei Kindern. Die sollen dann aber, falls es sie trifft, eine andere Behandlung erfahren, die weniger unangenehm ist. Dafür seien laut der TSA die Schulungen gedacht.

Mehr zum Thema

MD-11 von Lufthansa Cargo landet in Dhaka: Mangelhafte Abfertigung.

Deutschland belegt Frachtflüge aus Bangladesch mit Auflagen

Im Jahr 2013 fanden die Inspektoren 1813 Feuerwaffen, wovon 84 Prozent geladen waren. Der Flughafen mit den meisten Waffenfünden (111 Stück) war Atlanta. Aber auch zahllose Messer und andere verbotene Gegenstände findet man auf dem Blog der Behörde.

Granaten, Gras, Sprengstoffwesten

Sicherheitscheck am Flughafen: Wer sich auskennt, ist billiger

Charterpassagiere sind teuer

Es ist ja kein richtiges...trotzdem sind auch Luftgewehre an Bord unerwünscht. Ein Passagier versuchte es dennoch.

Was es nicht an Bord geschafft hat

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier