A220-300 von Swiss: Innere Triebwerksschaufeln fehlten nach Defekt.

Vorfall über FrankreichAirbus A220 von Swiss verlor Triebwerksteile

Ein Airbus A220 der Swiss musste nach einer Triebwerkspanne in Paris landen. Ermittler suchen nun nach Teilen, die möglicherweise schon in der Luft abfielen.

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Schweiz

Es passierte am 25. Juli auf Flug LX348 von Genf nach London-Heathrow. Der Airbus A220-300 von Swiss befand sich gerade im Steigflug über Frankreich, als in rund 9700 Meter Höhe ein Triebwerk von den Piloten abgeschaltet werden musste. Ein Passagier berichtete damals, dass es einen Knall gegeben habe und Flammen aus einem Triebwerk gekommen seien.

Dabei hat das Flugzeug offenbar auch Teile des Triebwerks verloren. Die französische Flugunfalluntersuchungsbehörde BEA sucht jedenfalls nach Zeugen, die Hinweise zu den verlorenen Teilen liefern können. In einer Mitteilung vermutet sie, dass sie in einem bewaldeten, unbewohnten Gebiet in der Nähe des französischen Ortes Perrigny-sur-Armancon im Burgund heruntergefallen sein könnten.

Betroffener A220 wieder im Dienst

Der A220 überflog das etwa 185 Kilometer südwestlich von Paris gelegene Gebiet auf dem Weg zum Flughafen Paris-Charles de Gaule, wo die Crew ohne weitere Vorkommnisse außerplanmäßig landete. Die Teile einer inneren Triebwerksschaufel sollen laut dem BEA nicht größer als 30 Zentimeter sein. Dass der Airbus A220-300 die Triebwerksteile in der Luft verloren hat, will Swiss auf Anfrage von aeroTELEGRAPH nicht bestätigen. Bisher könne man nur sicher sagen, dass das Fehlen von Bauteilen erst am Boden bemerkt wurde, erklärt eine Sprecherin.

Zu den laufenden Ermittlungen der amerikanischen Behörde NTSB, die für die USA als Entwurfsland des Triebwerks ermittelt, und die vom BEA unterstützt wird, will Swiss nichts sagen. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen HB-JCM wurde jedoch bereits wieder repariert und ist längst wieder im Dienst.

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