Transavia Boeing 737: Zweimal lösten Feuermelder Alarme aus.

Gran CanariaTransavia hat zwei Mal in einer Woche Probleme mit falschen Feueralarmen

Auf der spanischen Insel Gran Canaria musste eine Boeing 737 von Transavia kurz nach der Landung evakuiert werden. Grund war ein defekter Feuermelder.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der etwas über vier Stunden lange Flug aus Eindhoven verlief zunächst normal. Doch kurz nach der Landung mussten Passagiere auf Transavia-Flug HV6365 das Flugzeug räumen. Grund war Berichten zufolge ein ausgelöster Feuermelder im Gepäckbereich - zum zweiten Mal in einer Woche.

Die knapp sechs Jahre alte Boeing 737-800 von dem niederländischen Urlaubsflieger landete am Samstagnachmittag (20. Januar) um 15:13 auf dem Flughafen von Gran Canaria in Spanien. Sie wurde zunächst von der Flughafenfeuerwehr begleitet und schließlich auf einer Vorfeldposition mit Einsatz der aufblasbaren Notrutschen evakuiert. Laut dem niederländischen Nachrichtenportal nu.nl wurde im Anschluss an die Räumung kein Feuer gefunden. Der geplante Rückflug nach Eindhoven wurde auf den Folgetag verschoben.

Evakuierung mit Handgepäck

Auf sozialen Netzwerken geteilte Bilder zeigen, wie die Reisenden über die Rutschen das Flugzeug verlassen. Aufgrund der hohen Verletzungsgefahr bei einer solchen Aktion kommt es nur in äußerst dringenden Fällen vor, dass die Besatzung eine derartige Räumung einleitet.

Flugzeuge sind darauf ausgelegt, so innerhalb von 90 Sekunden evakuiert zu werden. Doch in Realität gibt es immer wieder Faktoren, die dabei für Probleme sorgen. Darunter Passagiere, die entgegen der Anweisung ihr Handgepäck mit aus der Kabine nehmen. Das führt schnell zu Verzögerungen und im schlimmsten Falle zu Verletzungen.

Zweiter Vorfall in einer Woche

Es ist bereits das zweite Mal innerhalb von einer Woche, dass ein Feuermelder in einer Boeing 737-800 von Transavia einen Notfall auslöst. Erst am Sonntag (14. Januar) musste ein anderes Flugzeug auf einem Flug von Valencia nach Eindhoven unmittelbar nach dem Start umdrehen. Der Grund war ebenfalls eine Brandmeldung im Gepäckbereich, so die Fluggesellschaft. Auch bei dem Vorfall wurde im Anschluss kein Anzeichen auf Feuer gefunden.

Mehr zum Thema

Mann auf Notrutsche: Im realen Fall läuft einiges anders als im Test.

Evakuierung in 90 Sekunden - warum eigentlich?

Warum die Evakuierung des Airbus A350 von Japan Airlines so knifflig war

Warum die Evakuierung des Airbus A350 von Japan Airlines so knifflig war

ticker-spanien

Unbefristeter Streik der Flugsicherung in Spanien: Diese Flughäfen sind betroffen

ticker-spanien

Streiks an spanischen Flughäfen bedrohen Osterverkehr

Video

Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
airbus a320 fly aryztan feuer
Rauch und Flammen an einem Airbus A320 von Fly Arystan: Während routinemäßiger Wartungsarbeiten am Flughafen Almaty brach ein lokal begrenzter Brand aus. Passagiere und Crew waren nicht an Bord, ein Mitarbeiter wurde jedoch verletzt.
Timo Nowack
Timo Nowack
northeast airlines boeing 737 800 frachter
Bis 1972 flog im Nordosten der USA Northeast Airlines. Nun soll der Name an den Himmel zurückkehren - als Frachtfluggesellschaft mit Boeing 737-800.
Timo Nowack
Timo Nowack