Business Class von Jetblue: Ein Angebot wie auf klassischen Transatlantikflügen.

NordatlantikJetblue will Preisbrecher in der Business werden

Die amerikanische Billigairline hält die Preise für Business-Tickets zwischen Europa und den USA für zu teuer. Die Zeichen verdichten sich, dass Jetblue in den Markt einsteigt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Robin Hayes hat eine klare Meinung, wenn es um die Preise für Business-Class-Tickets für Flüge zwischen den USA und Europa geht. «Obszön» seien die Tarife, welche die Fluggesellschaften den Kunden auf dem Nordatlantik-Markt berechneten, so der Chef von Jetblue in einem Interview mit dem Sender Bloomberg TV. «Ich glaube wir könnten da mehr Disziplin reinbringen.»

Hayes Aussagen sind ein weiteres Zeichen dafür, dass Jetblue in den Markt für Transatlantikflüge einsteigt. Die amerikanische Billigairline hat vor zwei Jahren 15 Airbus A321 Neo bestellt und sich damals ausdrücklich vorbehalten, sie allenfalls als A321 LR bauen zu lassen, also A321 mit drei Zusatztanks und extragroßer Reichweite. Inzwischen hat sie die Order auf 25 A321 Neo aufgestockt. Mit diesen neuen Fliegern könnte Jetblue ins Transatlantikgeschäft einsteigen.

A321 LR als Wunderwaffe

Jetblue hat dabei Flüge ab Boston und New York nach Europa im Visier. Der A321 LR «sei das richtige Flugzeug für diese Missionen», meinte er. Der modernisierte Jet hat eine Reichweite von bis zu 7400 Kilometern. Das reicht zum Beispiel für Boston - Wien oder New York - Kopenhagen. Der Vorteil des kleineren Flugzeuges gegenüber den üblicherweise auf Langstrecken eingesetzten Großraumfliegern: tiefere Kosten.

Andere Fluggesellschaften machen das bereits, so fliegt etwa Norwegian mit Boeing 737 Max über den Teich. Primera startet kommenden Sommer ab Berlin-Tegel und Frankfurt ebenfalls mit 737 Max Richtung USA. Jetblue will aber mehr bieten als diese klassischen Billigairlines, die meist maximal eine Premium Economy in ihren Fliegern stehen haben.

Mit echter Business Class

Jetblue bietet bereits auf transkontinentalen Flügen zwischen der Ost- und der Westküste der USA eine echte Business Class an. Sie verfügt über Sitze, die sich in ein flaches Bett verwandeln lassen, einen 15-Zoll-Bildschirm mit über 100 Live-TV-Kanälen und eine eigene Steckdose haben sowie Wifi.

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Jetblue Airways: Die Flotte könnte bald Zuwachs erhalten durch ein neues Muster.

Jetblue will keine Boeing 797

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg