Boeing 787: Mit der Übernahme durch Tui wurde aus Britannia Thomsonfly und später Thomson Airways.

Motoren von General ElectricSorge um Dreamliner-Triebwerk

Ein Dreamliner von Thomson Airways konnte wegen eines kaputten Triebwerks nicht abheben. Nun zeigte sich: Das Problem gab es bei diversen GE-Turbinen.

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Luftfahrt

Für die Passagiere der Boeing 787 von Thomson Airways war es eine ungeplante Verlängerung ihres Urlaubs in Mexiko. Der Dreamliner, der sie vergangenen August wieder nach Hause nach Glasgow hätte bringen sollten, musste vor dem Start umkehren. Eines der Triebwerke ließ sich nicht starten. Offenbar waren die Zapfventile verrutscht.

Die britische Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority (CAA) erklärte den Zwischenfall zum «ungewöhnlichen Vorfall» und untersuchte ihn deshalb eingehender. In diesem Verlauf bekam sie nun laut der Zeitung Independent beunruhigende Neuigkeiten. Auch der Triebwerkshersteller General Electric hatte das Problem bemerkt und unter die Lupe genommen. Wie er der Behörde mitteilte, fand er heraus, dass es bei acht weiteren Flugzeugtriebwerken des Typs GE Genx zu dem gleichen Problem kam, wie das mit dem Dreamliner von Thomson.

«Sicherheit nicht beeinträchtigt»

Das Problem war offenbar so gravierend, dass der amerikanische Hersteller das Triebwerksdesign anpassen musste, damit die technischen Probleme nicht auch andere Triebwerke betreffen. «Das Problem beeinträchtigt nicht die Sicherheit», stellt ein Sprecher zunächst klar. Aber man habe eine Software entwickelt, die den Treibstofffluss in den Triebwerken so kontrolliert, dass es nicht zu starker akustischer Resonanz in der Verbrennungsanlage komme. Das habe eventuell zu dem Verrutschen geführt.

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