Alaska-Airlines-Kapitän verklagt Boeing - Hersteller habe ihn indirekt Schuld für Vorfall mit Rumpfpaneel zuweisen wollen

ticker-boeing-1

Der Kapitän jener Boeing 737 Max, bei der sich im Januar 2024 im Flug ein Rumppaneel gelöst hatte, hat Klage gegen Boeing eingereicht. Er fordert 10 Millionen Dollar Schadenersatz (rund 9,2 Millionen Euro). Er wirft dem Hersteller vor, ihn indirekt für den Vorfall verantwortlich gemacht zu haben.

Hintergrund ist die juristische Verteidigung Boeings gegen Schadenersatzforderungen von Passagieren. Dabei habe der Konzern argumentiert, mögliche Schäden seien durch unsachgemäße Wartung oder Nutzung durch Dritte entstanden. Der Kapitän sieht darin den Versuch, die Verantwortung auf die Cockpitbesatzung abzuwälzen. Er und seine Kopilotin hätten das beschädigte Flugzeug aber sicher gelandet.

Nach Angaben des Klägers hätten Medien weltweit über diese Argumentation berichtet, was seinem Ruf geschadet habe. Zudem werde er inzwischen selbst von zwei Passagieren verklagt, was zu erheblicher emotionaler Belastung geführt habe. Boeing äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

Mehr zum Thema

Boeing 787-8

Was ist 2025 in der Luftfahrt passiert?

Boeing 787-8 von ANA: Die Airline hatte 30 Boeing 787-3 bestellt.

Boeing 787-3: Der vergessene Dreamliner

Lufthansa Boeing 787-9 100 Jahre Sonderlackierung

Lufthansa empfängt erstes Flugzeug in 100-Jahre-Sonderlackierung

ticker-boeing-1

Boeing lieferte im November 44 Flugzeuge aus

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs