Flieger von Thai Airways in Zürich: Aktuell ist die Airline cheflos.

Nationalairline Thai Airways sucht neuen Chef - via Linkedin

Die thailändische Airline geht moderne Wege, was die Suche nach neuen Führungskräften angeht. Doch es gibt eine Einschränkung, wer sich als Chefin oder Chef von Thai Airways bewerben darf.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Schon im Juni 2021 gab Chansin Treenuchagron seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender von Thai Airways bekannt - kurz nachdem ein Gericht dem Restrukturierungsplan zugestimmt hatte. Schon Jahre vorher schrieb Thai Airways International rote Zahlen. Die Covid-19-Pandemie verschlimmerte die Lage nochmals dramatisch. Eine Insolvenz war der einzige Ausweg.

Inzwischen geht es wieder aufwärts. Und die Fluggesellschaft sucht eine neue Chefin oder einen neuen Chef. Und dafür geht sie neue Wege: Die Stelle ist unter anderem auf dem Karriereportal Linkedin ausgeschrieben. Thai Airways sucht demnach insbesondere eine «ethische Person», die in der Lage ist, das angekratzte Image aufzupolieren, das in der Pandemie und infolge der finanziellen Probleme entstanden ist.

Thailändischer Pass als Voraussetzung

Wer auch immer die Fluggesellschaft leitet, solle zudem sehr anpassungsfähig sein und in den Medien ein positives Bild von Thai Airways vermitteln. Das Gehalt für den Posten gibt die Airline nicht bekannt. Das werde «vom Aufsichtsrat auf der Grundlage der Qualifikationen und Erfahrungen des erfolgreichen Kandidaten» vorgeschlagen.

Wenn Sie jetzt schon beginnen, Ihre Bewerbung zu schreiben, sollten Sie noch von einer sehr wichtigen Bedingung wissen: Die Luftfahrtbehörde des Landes schreibt vor, dass der Posten von einem Menschen mit thailändischer Staatsangehörigkeit besetzt wird.

Bis 2024 aus der Insolvenz?

Die Fluggesellschaft rechnet damit, bis 2024 aus der Insolvenz herauszukommen. Thai Airways profitiert davon, dass viele Menschen einen großen Nachholbedarf nach Reisen haben. Sie hofft, dass ihr Betrieb nach der Restrukturierung wieder auf die Größe von vor der Pandemie wachsen wird.

Dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Im Jahr 2019 beförderte Thai Airways 19 Millionen Passagiere. Für das nächste Jahr rechnet sie mit knapp 10 Millionen.

Mehr zum Thema

Boeing 777 von Thai Airways: Die Nachfrage steigt.

Europäische Touristen beflügeln Comeback von Thai Airways

Flieger von Thai Airways in der Fertigung: Staatliche Untersuchung kritisieren die Einflottung von Airbus A340.

Missmanagement brachte Thai Airways in Schieflage

Begrüßung des ersten Airbus A350: In Bangkok wurde das Ereignis groß gefeiert.

A350 von Thai Airways soll nach Frankfurt

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier