Boeing 737 in Nok-Air-Bemalung: Die Airline braucht einen Sanierungsplan.

Thai setzt auf Nok und Smile

Die thailändische Fluglinie verzichtet auf die Gründung einer Billiganbieterin. Profitieren dürfte davon besonders ein Konkurrent.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das Management von Thai Airways beerdigt die Pläne, einen eigenen Billigflieger zu gründen. Ursprünglich wollte die Fluggesellschaft sich mit einer neuen Marke gegen die stark wachsende Konkurrenz der Lowcost-Anbieter wehren. Nun verzichtet Thai nach Marktanalysen auf diesen Schritt. Sie konzentriert sich auf die bestehenden Marken Nok Air und Thai Smile. Thai Smile soll die neue Marke zwischen Lowcost und Premium werden. Nok Air gehört ihr zu 49 Prozent und bedient Strecken im Inland. Ab kommendem Jahr will Nok Air die ersten internationalen Ziele anfliegen. Dazu nimmt die Fluggesellschaft weitere Boeing B737-800 in die Flotte auf.

Wie Nok-Air-Chef Patee Sarasin dem Centre for Asia-Pacific Aviation erklärte, werden mit dem Flugzeugtyp ab dem ersten Quartal 2013 erste Ziele in China angeflogen. Gleichzeitig baut Nok Air das Streckennetz und die Frequenzen innerhalb Thailands aus. Weitere Ziele in einer Distanz von drei bis vier Flugstunden sollen im Laufe des Jahres hinzukommen. Damit hat Nok Air die Aufgabe, die Lücke eines Lowcost-Anbieters bei Thai zu füllen. Sarasin bestätigte, dass seine Nok Air mit den Expansionsplänen ins Ausland weiter machen wird.

Gewinner ist Air Asia

Analysten der Cimb Securities sehen in der Richtungsänderung von Thai vor allem Vorteile für den Lowcost-Riesen Air Asia. Mit dem Umzug der Thai Air Asia zum alten Flughafen Don Mueang auf den 1. Oktober werde die Fluggesellschaft weiter ausbauen können und stark vom wachsenden Markt in Thailand profitieren. Die Analysten glauben zwar, dass Thai Airways sich doch noch umentscheiden und eine eigene Billigairline gründen wird. Aber: «Je länger dies dauert, desto eher kann sich Thai Air Asia festigen und je schwieriger wird es für Thai werden.»

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier