Flugzeug bei der Landung: Kritische Phase

Risiko Bruchlandung

Asiana, Southwest, Thai: In letzter Zeit häuften sich die Meldungen über schief gegangene Landungen. Dagegen könne man etwas tun, so Experten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eine Bruchlandung einer Boeing 777 von Asiana in San Francisco. Eine Boeing 737 von Southwest, die in New York so stark aufsetzt, dass sie zu Schaden kommt. Ein UPS-Frachtflieger, der kurz vor der Landung abstürzt. Und nun ein Airbus A330 von Thai Airways, der bei der Landung in Bangkok einen Unfall baut. In letzter Zeit kam es zu einer Häufung von Meldungen über Bruchlandungen. Die Phase gehört zu denen, bei denen am meisten Konzentration von der Crew gefordert ist – und in der die meisten Fehlentscheide fallen.

Ob der Unfall des Thai-A330 auch dazu zählt, muss noch ermittelt werden. Doch die drei Crashlandungen in den USA hätte man verhindern können, so Sicherheitsexperte Patrick Veilette in der Zeitung San Francisco Chronicle. «Sie würden alle noch am Leben sein, wenn sie andere Entscheidungen getroffen hätten.» Auch Studien der Flight Safety Foundation zeigten, dass viele Unfälle vermieden werden könnten, wenn sich die Piloten früher für einen «Go Around», also ein Durchstarten entscheiden.

Kritische Phase

Die Behörden müssten laut Sicherheitsexperten den Piloten strengstens auferlegen, durchzustarten, auch wenn nur eine Kleinigkeit nicht stimmt. Wie die Auswertung von Bordcomputern und die Befragung von Piloten der Flight Safety Foundation zeigen, halten sich die Piloten oft nicht einmal an die Regeln der eigenen Gesellschaft. Ganze 97 Prozent hatten bereits Situationen erlebt, in denen Sie entgegen der Regeln nicht durchgestartet waren.

Rudy Quevedo, Koautor der Studie, vergleicht das mit Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen. Manchmal sehen das Autofahrer als so rigide und übertrieben an, dass die sich ohne Unrechtsbewusstsein den Regeln widersetzen. «Daran müssen die Piloten definitiv arbeiten.» So lassen sich Reparaturkosten, der eigene Ruf und vor allem die Sicherheit verbessern.

Mehr zum Thema

ticker-asiana

Vielflieger von Asiana Airlines genießen bis Ende 2026 Vorteile bei Star Alliance

ticker-asiana

Asiana stärkt Air Busan vor Integration in Korean-Air-Gruppe

Woo Kee-hong: «Die Flotte nach der Fusion wird bei etwa 230 Flugzeugen liegen und bis 2037 auf rund 270 anwachsen.»

«Wir planen neue Verbindungen nach Europa»

ticker-asiana

Powerbank-Brand auf Asiana-Flug nach Hongkong

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies