Flugzeug bei der Landung: Kritische Phase

Risiko Bruchlandung

Asiana, Southwest, Thai: In letzter Zeit häuften sich die Meldungen über schief gegangene Landungen. Dagegen könne man etwas tun, so Experten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eine Bruchlandung einer Boeing 777 von Asiana in San Francisco. Eine Boeing 737 von Southwest, die in New York so stark aufsetzt, dass sie zu Schaden kommt. Ein UPS-Frachtflieger, der kurz vor der Landung abstürzt. Und nun ein Airbus A330 von Thai Airways, der bei der Landung in Bangkok einen Unfall baut. In letzter Zeit kam es zu einer Häufung von Meldungen über Bruchlandungen. Die Phase gehört zu denen, bei denen am meisten Konzentration von der Crew gefordert ist – und in der die meisten Fehlentscheide fallen.

Ob der Unfall des Thai-A330 auch dazu zählt, muss noch ermittelt werden. Doch die drei Crashlandungen in den USA hätte man verhindern können, so Sicherheitsexperte Patrick Veilette in der Zeitung San Francisco Chronicle. «Sie würden alle noch am Leben sein, wenn sie andere Entscheidungen getroffen hätten.» Auch Studien der Flight Safety Foundation zeigten, dass viele Unfälle vermieden werden könnten, wenn sich die Piloten früher für einen «Go Around», also ein Durchstarten entscheiden.

Kritische Phase

Die Behörden müssten laut Sicherheitsexperten den Piloten strengstens auferlegen, durchzustarten, auch wenn nur eine Kleinigkeit nicht stimmt. Wie die Auswertung von Bordcomputern und die Befragung von Piloten der Flight Safety Foundation zeigen, halten sich die Piloten oft nicht einmal an die Regeln der eigenen Gesellschaft. Ganze 97 Prozent hatten bereits Situationen erlebt, in denen Sie entgegen der Regeln nicht durchgestartet waren.

Rudy Quevedo, Koautor der Studie, vergleicht das mit Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen. Manchmal sehen das Autofahrer als so rigide und übertrieben an, dass die sich ohne Unrechtsbewusstsein den Regeln widersetzen. «Daran müssen die Piloten definitiv arbeiten.» So lassen sich Reparaturkosten, der eigene Ruf und vor allem die Sicherheit verbessern.

Mehr zum Thema

interview korean air

«Wir planen neue Verbindungen nach Europa»

ticker-asiana

Powerbank-Brand auf Asiana-Flug nach Hongkong

ticker-asiana

Asiana Airlines fliegt neu nach Budapest - als Ergänzung zu Korean Air

ticker-asiana

Asiana Airlines startet Flüge nach Mailand - und ergänzt Korean Air

Video

Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
corendon curacao tanz
So sieht man einen Piloten im Dienst selten: Ein Mitglied der Cockpitcrew von Corendon hat sich von einem Fan des Nationalteams von Curaçao zu einer Tanzeinlage animieren lassen.
Timo Nowack
Timo Nowack