Flugbegleiterinnen von Thai: Bei Smile ist mit 30 Jahren Schluss.

Thai Airways: Schön aus der Krise

Im Sommer soll die neue Billigtochter der Fluggesellschaft starten - mit einem Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Thailands Nationalairline hatte es nicht leicht im vergangenen Jahr. Die Flut im Oktober und November schränkten die Operationen stark ein. Für das vierte Quartal erwartet Thai Airways daher einen Verlust von fünf Milliarden Baht (120 Millionen Euro/150 Millionen Franken). 2012 will man nun wieder aus den schwarzen Zahlen heraus - unter anderem mit neuen Angeboten. Eines davon wird «Thai Smile» sein - die neue Billigtochter der Fluggesellschaft. Sie soll schon im Juli den Betrieb aufnehmen. Wie der Aufsichtsratschef Piyasvasti Amranand gemäß Monsters & Critics beim Pacific Asia Travel Association Forum in Bangkok mitteilte, wolle man so nun auch das untere Preissegment bedienen, in dem viele asiatischen Konkurrenten schon lange nach Kunden fischen.

Und da die Konkurrenz groß ist, will Thai Smile sich von ihr unterscheiden - vor allem durch die Kabinencrew. Die Flugbegleiter seien «wesentlich jünger» und wunderschön, so Amranand. Und dafür, dass das auch so bleibt, sorgt die Airline mit zeitlich begrenzten Arbeitsverträgen. Diese sind auf sechs Jahre begrenzt. «Beim Auslaufen wird niemand älter als 30 Jahre sein», heißt es stolz.

Schönheitswahn in Asien

Vor allem in Asien scheint es die Airlines oft zu stören, dass Flugbegleiter «zu alt» oder nicht schön genug anzusehen seien - das scheint etwas befremdlich, geht es doch generell um guten Service. So ist denn auch nicht jede Airline stolz auf den Schönheitswahn. Viele verstecken offensichtlich absurde Schönheitsvorschriften hinter dem Argument, die Crew sollte einfach fit genug für den anstrengenden Job sein. Bei Malaysia Airways, Singapore Airlines und Phillipine Airlines geht das sogar soweit, dass die Flugbegleiterinnen regelmäßig gewogen werden.

Die schöne Thai-Tochter soll den Betrieb mit vier Airbus A320 beginnen. Diese fliegen dann Inlandsziele an, aber auch ein Flug ins chinesische Macau soll dabei sein.

Mehr zum Thema

Neuer Business-Class-Sitz im Airbus A320 von Thai Airways. Die Fluglinie ...

Thai Airways verpasst ihren Airbus A320 eine Business Class

Die Kabine eines Airbus A320 von Thai Smile: Die Fluggesellschaft hatte eine Einheitskabine.

Thai Airways verkaufte Economy- als Business-Sitze - und hat deswegen Ärger

Airbus A320 von Thai Air Asia: Hebt derzeit nicht ab.

Thailands Fluggesellschaften droht der Kollaps

Boeing 737 in Nok-Air-Bemalung: Die Airline braucht einen Sanierungsplan.

Nok Air liebäugelt trotz Krise mit Kauf von Konkurrenten

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack