Boeing 737 in Nok-Air-Bemalung: Die Airline braucht einen Sanierungsplan.

Airlines in ThailandNok Air liebäugelt trotz Krise mit Kauf von Konkurrenten

Nok Air muss dem Konkursgericht seine Restrukturierungspläne präsentieren. Gleichzeitig überlegen die Besitzer, hinzuzukaufen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nok Air ist eine der unzähligen asiatischen Billigfluggesellschaften, die in den vergangenen 20 Jahren neu entstanden sind. Die immer reisefreudigere Bevölkerung und der wachsende Mittelstand in vielen einst armen Ländern sind unter anderem Gründe dafür.

Doch jeder Markt ist irgendwann gesättigt. Und spätestens seit Beginn der Covid-19-Pandemie ist klar, dass nicht genug Platz für alle da ist. Auch die 2004 gegründete Nok Air leidet unter dem Mangel an Passagieren und ist pleite. die thailändische Regierung will wissen, wie es weiter geht.

Sanierungspläne müssen her

Am 15. März muss die Airline ihre Sanierungspläne vor dem thailändischen Konkursgericht präsentieren. Bisher konnte die Geschäftsführung sich aber nur mit etwa der Hälfte der Gläubiger einigen. Viele Anliegen scheinen daher  aktuell noch nicht geklärt zu sein, schreiben lokale Medien.

Bereits im vergangenen Jahr musste die Airline von ihrer Tochter Nok Scoot Abschied nehmen. Mit sieben Boeing 777 war die Airline von Bangkok Don Mueang aus unter anderem nach China, Indien und Taiwan. Sie war ein Joint Venture mit Singapore Airlines.

Hinweis auf Kauf von Airlines

75 Prozent von Nok Air gehören der thailändischen Familie Jurangkool. Und die Besitzer stellen auch den Geschäftsführer Wutthipum Jurangkool. Obwohl es um Nok Air nicht gut steht, sieht die Familie noch Potenzial in der Luftfahrt. Man erwäge, sich bei zwei weiteren Airlines einzukaufen.

Die Führung von Nok Air ist denn auch zuversichtlich, dass es bald eine Erholung gibt. Die Passagierzahlen ziehen langsam wieder an. Im April erwartet man eine Auslastung von rund 70 Prozent,  rund 20 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.

Thai Smile ein Kandidat?

Um wen es sich handelt, wurde nicht mitgeteilt. Doch die neuen Airlines sollen Gründungsmitglieder der Allianz Airlines Association of Thailand sein. Dazu gehören neben Nok Air auch Bangkok Airways, Thai Air Asia X, Thai Smile Airways, Thai Lion Air und Thai Vietjet. Thai Smile könnte ein Kandidat sein, weil Thai Airways darüber nachdenkt, den Billigableger abzustoßen.

Auch Thai Airways hat ein desaströses Geschäftsjahr hinter sich. Mit einem Verlust von umgerechnet rund 3,9 Milliarden Euro stellt die Airline nicht nur einen eigenen Negativrekord auf. Es ist der größte Verlust, den ein Unternehmen aus Thailand je in einem Jahr verbuchen musste.

Mehr zum Thema

Nok-Air-Flugzeug und -Chef: Gelingt der Umschwung?

Neuer Chef soll Nok Air die Wende bringen

Flieger von Nok Scoot: Hebt nicht mehr ab.

Billigairline Nok Scoot gibt auf

Airbus A330 von Thai Airways International: Wird aussortiert.

Thai Airways beendet Kapitel A380, A330 und 747

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil