Boeing 737-700 von Southwest: Die Airline führt zum Februar feste Sitzplätze ein.

Southwest AirlinesTechniken für freien Platz: Von hartgekochten Eiern bis zur simulierten Krankheit

Mit der Einführung fester Sitzplätze bei Southwest ab Februar endet der Kampf um die besten Plätze. Ein Überblick über kreative Methoden, um sich einen freien Sitz zu sichern.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

EasyJet tat es 2012, Ryanair zog zwei Jahre später nach. Jetzt tut es auch Southwest. Die Airline gibt die freie Sitzplatzwahl auf. Die größte Billigfluggesellschaft der Welt wird ab 2026 erstmals seit fast 50 Jahren Sitzplätze zuweisen.

Das Ende der freien Platzwahl ist fast schade, denn die Millionen Reisenden von Southwest haben in den letzten Jahrzehnten kreative Techniken entwickelt, um Plätze neben sich freizuhalten, ob für den freien Mittelplatz oder um neben den Liebsten sitzen zu können. In den sozialen Medien kursieren Tausende Clips. Das Portal View From The Wing hat einige Methoden zusammengetragen.

Simulierte Kranke

Fast harmlos wirkt die Technik, einfach Sachen auf den freien Sitz neben sich zu legen, um den Eindruck zu erwecken, dieser sei reserviert. Ein bisschen gruseliger wird es, Taschentücher zu zerknüllen und auf den Sitzen neben sich zu verteilen, in der Hoffnung, dass andere Passagiere davon ausgehen, man sei krank.

Eine weitere Strategie besteht darin, seinen nackten Fuß auf den Mittelsitz zu legen und im Anschluss möglichst jeden Blickkontakt mit potenziellen Sitznachbarn zu vermeiden.

«Neben mir ist doch Platz»

Statt Blickkontakt zu vermeiden, wirkt es extrem abschreckend und unheimlich, wenn ein Fluggast, der bereits am Gang sitzt, jede Person, die nach einem Platz sucht, mit großen Augen anstarrt und dabei auffordernd mit der freien Hand auf den Sitz neben sich schlägt – ganz nach dem Motto: «Neben mir ist doch Platz.»

Die beste Methode, potenzielle Sitznachbarn abzuschrecken, ist sicher folgende Idee: Sobald sich jemand für den freien Platz neben ihnen interessiert, holen sie eine Plastiktüte mit hartgekochten Eiern heraus und grinsen die Person schelmisch an. Niemand mag den Geruch von hartgekochten Eiern im Flugzeug erleben.

Mehr zum Thema

An diesem Mittwochnachmittag war am Check-in in San Diego nicht besonders viel los.

Das bietet Southwest Airlines den Fluggästen

Ein Rollstuhlfahrender an einem Flughafen: Simulierende Reisende stellen Fluggsellschaften und Flughäfen vor Probleme.

Wenn 55 Gäste im Rollstuhl ein- und 30 von ihnen zu Fuß aussteigen

American, Delta und Co. verbessern sich im Kundenservice

American, Delta und Co. verbessern sich im Kundenservice

Handgepäck-Messgestell von Volotea: Sind die Gebühren zu hoch?

Sieben Billigairlines wegen Handgepäck am Pranger

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack