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Luftbrücke Lissabon - Porto

Tap ersetzt ATR 72 durch Airbus A320

Die portugiesische Nationalairline baut das Angebot zwischen Lissabon und Porto mit größeren Fliegern massiv aus. Auch Direktflüge ab der zweitgrößten Stadt gibt es deutlich mehr.

Simeon Lüthi/aeroTELEGRAPH

Airbus-Jet von Tap: Künftig auf der Luftbrücke unterwegs.

Das Management erkannte vor einigen Jahren, dass es die zweitgrößte Stadt und den Norden des Landes etwas vernachlässigt hatte. Darum startete Tap im März 2017 eine stündliche Luftbrücke zwischen Lissabon und Porto. So wurde die Region besser ans Streckennetz angebunden.

16 Verbindungen in jede Richtung gab es zuletzt pro Tag. Vergangenen Herbst gab die portugiesische Nationalairline bekannt, die Frequenz auf 18 Flüge erhöhen zu wollen. Dazu wollte sie eine zusätzliche ATR 72 in die Flotte aufnehmen, auch um den chronischen Verspätungen und Annullierungen auf der Strecke entgegenzuwirken. Doch nun ist schon wieder alles anders.

Neu von Porto nach München

Seit Anfang Januar gibt es nur noch 13 Flüge in jede Richtung zwischen Lissabon und Porto. Dafür werden statt der geleasten und von White Airways* betriebenen ATR 72 nun ausschließlich Airbus A320 auf der Luftbrücke eingesetzt. Dadurch ist das Sitzplatzangebot zwischen den beiden Städten um 50 Prozent gestiegen. «Dadurch steigern wir Pünktlichkeit und Komfort weiter», so Tap.

Mit dem Start der Luftbrücke nahm die Fluggesellschaft auch wieder vermehrt Nonstopflüge ab der Stadt am Douro ins Programm. Dieses Netz wird ebenfalls ausgebaut. Brüssel, Lyon und München werden ab dem 1. Juli beziehungsweise 1. September ebenfalls nonstop von Porto aus angeflogen. Insgesamt 19 Destinationen in Europa, Brasilien und den USA werden damit von Tap vom Aeroporto Francisco Sá Carneiro bedient. New York wird ab dem 1. Juni gar drei Mal so viel wie bisher angesteuert.

Öfter nach Brasilien

Und künftig sollen es noch mehr werden – vor allem auch mehr Langstreckenverbindungen. Dabei soll der Airbus A321 LR helfen. Mit dem kleineren Flugzeug will Tap in Porto aus vor allem weitere Ziele in Brasilien ansteuern, für welche die Airbus A330 zu groß wären.

* Versehentlich stand hier in einer ersten Version Silver Airways statt White Airways.



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