Eva Air: Die Fluglinie nutzt für den Sonderflug einen Airbus A330 mit Hello-Kitty-Bemalung.

Abheben trotz ReiseverbotTaiwans Airlines verkaufen Flüge nach Nirgendwo

Für diejenigen, die unter akutem Flugweh leiden, haben sich taiwanesische Fluglinien etwas einfallen lassen. In Europa würde solch ein Angebot wohl Kritik ernten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Ferien beginnen nicht erst nach der Ankunft. Schon der Flug ist für viele Urlauber bereits Teil der Erholung. Doch wegen der Reisebeschränkungen im Zuge der weltweiten Coronavirus-Pandemie müssen viele ihr Fern- und Flugweh anders stillen. Taiwanesische Fluggesellschaften haben sich nun etwas ausgedacht, um zumindest den Flugbegeisterten Reisenden zu helfen.

Ab dem Taoyuan International Airport bieten China Airlines, Eva Air, Starlux und Tigerair Taiwan Rundflüge an, die von Taiwan aus über benachbarte Länder und dann wieder zurück fliegen. Laut dem Portal Focus Taiwan sind die Flüge sehr begehrt.

Alle Tickets ausverkauft

Die private Fluggesellschaft Eva Air etwa verkaufte Tickets für einen speziellen Vatertagsflug am 8. August. Alle 309 Sitze im Airbus A330-300 sind ausverkauft. Der Flug wird von Taiwan über die japanischen Ryukyu-Inseln und zurück führen. In der Economy Class kostet er umgerechnet rund 150 Euro, in der Business Class rund 180 Euro.

Die neue Fluggesellschaft Starlux Airlines wird mit einem Airbus A321 Neo am 7. August in Richtung Philippinen und zurück fliegen. An Bord wird es ein Menü eines mit Michelin Sternen ausgezeichneten Kochs geben, heißt es. Auch im Cockpit sitzt Prominenz. Airline-Chef Chang Kuo-wei wird den Airbus steuern.

Essen vom Sternekoch

Die 188 Tickets kosteten in der Economy Class je rund 135 Euro und in der Business Class etwa 600 Euro. Sie waren innerhalb von fünf Minuten ausverkauft. Starlux hat deshalb vor, bald einen weiteren Flug mit einem ähnlichen Konzept anzubieten.

Tigerair Taiwan setzt ebenfalls auf ein kulinarisches Angebot an Bord ihres Rundflugs. Die 90 Fluggäste an Bord des vierstündigen Fluges erhalten Champagner und Essen des Restaurants Da-Wan, das einen Michelin-Stern erhalten hat. Zusätzlich gibt es für die Passagiere noch ein Hin- und Rückflugticket nach Japan dazu, das innerhalb eines Jahres genutzt werden kann. Kostenpunkt: rund 250 Euro.

Eltern-Kind-Flüge

Die Nationalairline China Airlines hat bereits zwei Flüge geplant. Am 8. und am 15. August sind besonders Eltern mit Kindern eingeladen. In der Lounge erhalten Sie ein Mittagessen, Kinder werden in Flugbegleiter-Uniformen eingekleidet und lernen, wie man den Job macht. Außerdem gibt es an Bord Afternoon Tea.

Auch wenn viele Luftfahrt-Fans die Idee wohl ziemlich toll finden und selbst gern an Bord eines solchen Spaßfluges dabei wären – in unseren Breitengraden ist es eher unwahrscheinlich, dass Airlines Ähnliches anbieten. Aufgrund der Kritik an der Klimaschädlichkeit würden eigentlich unnötige Rundflüge den Airlines wohl mehr schaden als nutzen.

Mehr zum Thema

Flughafen Taipeh Songshan: Drei Flüge, die nie den Boden verlassen werden.

Taiwaner üben Fliegen ohne abzuheben

Flieger von China Airlines: Verwechslung leicht gemacht.

Parlament sagt Ja zu neuem Namen für China Airlines

Reise mit First Airlines: Kein Flugzeug, aber Flugbegleiterinnen.

Japan macht Flüge ohne fliegen möglich

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack