Indigo und Air India werben sich gegenseitig Pilotinnen und Piloten ab
Zwischen den beiden indischen Fluggesellschaften ist ein harter Wettbewerb um erfahrene Kapitäninnen und Kapitäne entbrannt. Auslöser sind die verschärften Vorschriften zu den Flugdienst- und Ruhezeiten, die seit Kurzem gelten und den Bedarf an Cockpitpersonal deutlich erhöhen. Indigo und Air India wollen gemäß der Zeitung The Times of India verhindern, unter die erforderlichen Mindestzahlen an Kapitänen zu fallen – auch vor dem Hintergrund der jüngsten Betriebsstörungen bei Indigo.
Indigo startet Flüge von Delhi nach London
Die indische Fluglinie nimmt ab dem 2. Februar 2026 eine neue Langstreckenverbindung zwischen Delhi und London-Heathrow auf. Sie plant fünf wöchentliche Flüge und setzt dafür Boeing 787 ein, die im Wet- oder Damp-Lease von Norse Atlantic Airways betrieben werden. Sie verfügen über eine Zweiklassenkonfiguration. Bereits heute fliegt Indigo täglich nonstop zwischen Mumbai und London-Heathrow.
Indigo meldet stabilen Betrieb: Über 2050 Flüge täglich und minimale Ausfälle
Die indische Fluggesellschaft sieht ihren Flugbetrieb nach dem jüngsten Chaos wieder weitgehend normalisiert. Seit fünf Tagen in Folge laufe der Betrieb stabil, teilt Indigo mit. Für den heutigen Tag sind mehr als 2050 Flüge vorgesehen – auf Basis eines reduzierten Flugplans, der den behördlichen Vorgaben entspricht.
Indigo beauftragt externe Untersuchung nach Betriebschaos
Die indische Fluggesellschaft hat beschlossen, die jüngsten operativen Störungen von einem unabhängigen Fachleuten analysieren zu lassen. Der Verwaltungsrat genehmigte die Beauftragung von Chief Aviation Advisors unter Leitung von Captain John Illson. Der erfahrene Luftfahrtexperte bringt für den Job bei Indigo mehr als vierzig Jahre Berufserfahrung aus Tätigkeiten für unter anderem die US-Luftfahrtbehörde FAA, die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao, den Airline-Verband Iata sowie große internationale Fluggesellschaften mit.
Indische Luftfahrtbehörde entlässt Prüfer nach Indigo-Chaos
Indiens Luftfahrtbehörde DGCA hat vier Flight-Operations-Inspektoren entlassen, weil sie die Sicherheits- und Betriebskontrollen bei Indigo unzureichend überwacht haben. Hintergrund ist das massive Betriebschaos der vergangenen Wochen: Die Airline strich tausende Flüge, nachdem sie sich nicht rechtzeitig auf strengere Sicherheitsvorgaben vorbereitet hatte. Zehntausende Reisende strandeten landesweit. Dies berichtet der Tv-Sender NDTV,
Präsident von Indigo entschuldigt sich - Betrieb stabilisiert
Nach dem schweren Betriebschaos Anfang Dezember entschuldigte sich Aufsichtsratschef Vikram Singh Mehta öffentlich. Er kündigte eine umfassende Analyse der Ursachen an. Externe Fachleute sollen das Management von Indigo bei der Aufarbeitung unterstützen.
Indigo muss Flugplan auf Befehl der Regierung um zehn Prozent kürzen
Die indische Regierung greift nach dem Flugchao hart durch: Sie hat die größte Airline des Landes verpflichtet, ihr Flugprogramm um 10 Prozent zu kürzen. Hintergrund sind mehr als 2000 annullierte Flüge innerhalb einer Woche, ausgelöst durch gravierende Planungsfehler bei den Plänen nach Einführung neuer Ruhe- und Dienstzeitregeln für Pilotinnen und Piloten. Laut Luftfahrtminister Ram Mohan Naidu sollen die gekürzten Frequenzen das Netz stabilisieren und erneute Massenstreichungen verhindern.
Indigo reduziert Flugausfälle und arbeitet weiter an Stabilisierung des Betriebs
Die größte indische Fluglinie meldet Fortschritte bei der Normalisierung ihres Flugbetriebs. Nach massiven Störungen in den vergangenen Tagen ist die Zahl der Flugstreichungen heute auf unter 850 gesunken – deutlich weniger als am Vortag. Indigo betont, dass Teams konzertiert daran arbeiten, Flugpläne zu stabilisieren, Verspätungen zu reduzieren und betroffene Reisende zu unterstützen.
Indigo streicht 1000 Flüge - nichts geht mehr in Dehli und Chennai
Die größte Fluglinie Indiens bricht aufgrund der Neuregelung der Dienstzeiten ihres Cockpitpersonals fast zusammen. Hilfe kommt ausgerechnet von der Zivilluftfahrt Indiens. Das gefällt nicht allen.
Wetter, neue Dienstzeitregelungen, technische Probleme: Indigo kämpft mit Störungen in ganz Indien
Indigo hat sich nach zwei Tagen erheblicher Betriebsstörungen bei seinen Kundinnen und Kunden entschuldigt. Ein technischer Fehler im Check-in-System sowie weitere operative Probleme führten landesweit zu Verzögerungen und Ausfällen. Tausende Passagiere beklagten Chaos an den Flughäfen.
Indigo erweitert Angebot am neuen Flughafen Navi Mumbai
Die größte indische Fluggesellschaft stärkt ihre Präsenz am neuen Navi Mumbai International Airport mit weiteren Verbindungen und zusätzlichen Frequenzen. Ab dem 29. Dezember 2025 nimmt Indigo tägliche Flüge nach Coimbatore und Chennai auf. Einen Tag später folgen fünf wöchentliche Verbindungen nach Vadodara. Zudem erhöht sie ab dem 26. Dezember die Frequenz auf der Strecke nach Nord-Goa auf fünf wöchentliche Flüge.
Indigo und China Southern wollen Codes teilen
Die indische und die chinesische Fluglinie haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um eine Codeshare-Partnerschaft und ein gegenseitiges Kooperationsabkommen zu schaffen. «Damit wird China Southern Airlines eine verbesserte Anbindung nach Indien anbieten können, während Indigo-Kunden Zugang zum umfangreichen Streckennetz von China Southern Airlines über Guangzhou hinaus erhalten», schreibt Indigo.
Indigo verbindet Bengaluru und Riyadh
Die indische Fluggesellschaft nimmt am 16. November 2025 eine neue Verbindung nach Saudi-Arabien auf. Die Strecke Bengaluru - Riyadh wird mit einem Airbus A320 bedient und ergänzt das bestehende Netzwerk von Indigo in Saudi-Arabien, das bereits Jeddah, Dammam und Madinah umfasst.
Indien will Abwerbung von Pilotinnen und Piloten erschweren
Air India und Indigo planen ein massives Flottenwachstum. Doch nun fürchten die beiden indischen Fluglinien, künftig nicht genügend Cockpitcrews für all ihre neuen Flugzeuge zu haben. Daher will das Land Wechsel von Pilotinnen und Piloten ins Ausland erschweren.
Indigo erste Airline: Jetzt gibt es wieder Flüge zwischen Indien und China
Erstmals seit der Pandemie fliegen wieder Passagierflugzeuge zwischen Indien und China. Am Montag landete Flug 6E-1703 von Kolkata in Guangzhou - mit rund 180 Passagieren an Bord. Damit ist Indigo die erste indische Airline, die den Verkehr zwischen beiden Ländern nach fast fünf Jahren Pause wieder aufnimmt. Die täglichen Nonstop-Flüge werden mit Airbus A320 durchgeführt.
Indigo startet Flüge von Mumbai nach Medina
Die indische Fluggesellschaft erweitert ihr Streckennetz nach Saudi-Arabien. Sie nimmt am 15. November tägliche Nonstop-Flüge zwischen Mumbai und Medina auf. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320. Damit bietet Indigo erstmals eine direkte Verbindung zwischen der indischen Finanzmetropole und der heiligen Stadt an.
Indigo startet am 23. Januar Europaflüge mit Airbus A321 XLR
Die indische Fluggesellschaft nennt den Startzeitpunkt für ihre Flüge zwischen Indien und Griechenland. Ab dem 23. Januar fliegt sie drei Mal wöchentlich von Mumbai nach Athen, einen Tag später folgt eine ebenso häufige Verbindung zwischen Delhi und der griechischen Hauptstadt. Zum Einsatz kommt Indigos Airbus A321XLR. Das sei der Beginn der neuen Langstreckenära, so die Fluglinie.
Indigo mit neuer Strecke nach Vietnam
Die indische Fluggesellschaft erweitert ihr Streckennetz nach Südostasien. Sie nimmt ab dem 20. Dezember tägliche Nonstop-Flüge zwischen Delhi und Hanoi auf. Die neue Verbindung wird mit Airbus A320 bedient und ergänzt die bestehenden 14 wöchentlichen Flüge von Indigo von Kolkata nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt.Die neue Strecke stärkt die touristischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Indien und Vietnam weiter. Buchungen sind über die Website oder die App von IndiGo möglich.