Swiss-Flugzeug in Zürich: Noch ist unklar, wie sich die Kapazitätsbeschränkung auswirkt.

Reduzierte KapazitätSwiss rechnet wegen Skyguide-Maßnahme mit Verspätungen

Die Schweizer Flugsicherung schraubt für vier Wochen die Kapazität herunter. Die heimische Airline Swiss hat sich darauf vorbereitet - und rechnet dennoch mit Verspätungen.

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Die Schweiz zeichnet die Luftraumgrenzen in Zürich neu. Damit das sicher umgesetzt werden kann, reduziert die Flugsicherung Skyguide für vier Wochen die Kapazität im Luftraum um 20 Prozent. Das trifft auch die heimische Airline Swiss. Grundsätzlich begrüße man die neue Luftraumstruktur rund um den Flughafen Zürich, «an deren Entwicklung wir gemeinsam mit unseren Partnern aktiv mitgewirkt haben», so ein Sprecher der Airline. «Ziel dieser Maßnahme ist es, die Sicherheit im Luftraum rund um Zürich-Kloten weiter zu erhöhen.»

Dennoch wird sich die Maßnahme auf den Betrieb auswirken. «Wir gehen davon aus, dass diese temporäre Maßnahme zu Verspätungen führen wird», so der Sprecher. «Das genaue Ausmaß ist unklar, da sowohl das Wetter als auch weitere Faktoren dabei eine Rolle spielen.» Swiss beobachte die Lage kontinuierlich und werde umgehend Maßnahmen ergreifen, sollten diese erforderlich sein. «Swiss unterstützt das Ziel von Skyguide, die Reduktion von Starts und Landungen am Flughafen Zürich nur so lange aufrechtzuerhalten, wie es betriebsnotwendig ist», fügt der Sprecher an. «Eine rasche Rückkehr zum Normalbetrieb bleibt für uns essenziell – unter der Voraussetzung maximaler Sicherheit.»

Bei schwierigem Wetter mehr Verspätung

Unangenehm kann es werden, wenn am Flughafen aufgrund einer ungünstigen Wetterlage die Kapazität ohnehin reduziert werden muss. Die Skyguide-Maßnahme käme dann noch hinzu. Auch der Flughafen Zürich erklärt, dass er mit Auswirkungen auf die Pünktlichkeit rechnet. Eine Flughafen-Sprecherin erklärt, dass die genauen Auswirkungen von vielen Faktoren - etwa dem Wetter - abhängig sind.

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