Swiss-Flieger im Hangar von Joramco: Junge Partnerschaft.

Base Maintenance in JordanienSwiss klopft Wartungspartner auf die Finger

Seit SR Technics den Betrieb in Zürich verkleinert hat, lässt Swiss ihre Airbus A330 und 340 in Jordanien warten. Nicht immer ist man zufrieden mit dem Resultat.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Vor 15 Jahren waren es noch 4200 Angestellte. Kommendes Jahr werden es nur noch 1300 Männer und Frauen sein, die SR Technics in Zürich beschäftigt. Zu hoch seien die Löhne in der Schweiz, verkündete das Unternehmen vor einem Jahr und verkleinerte den Standort weiter. Aufwendige Wartungsarbeiten führt SR Technics seither nicht mehr in Zürich durch.

Das trifft auch Swiss. Während sie kleinere Reparatur-, Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten mit eigenem Personal selbst übernimmt, griff sie für größere Checks früher auf SR Technics zurück. Inzwischen lässt sie die Base Maintenance, wie man die grundlegendere Überholung von Fliegern im Jargon nennt, ihrer Airbus A330 und A340 von der jordanischen Joramco in Amman durchführen. Man sei «flexibel, biete hohe Qualität und kompetitive Preise», so das Tochterunternehmen des Luftfahrtkonzerns Dubai Aerospace bei der Bekanntgabe des neuen Auftrages im Oktober 2018. Auch Lufthansa lässt dort Wartungsarbeiten durchführen.

«Zu keiner Zeit sicherheitsrelevante Mängel»

Doch bei Swiss ist man nicht immer zufrieden mit der Arbeit von Joramco. Wie die Aargauer Zeitung mit Bezug auf eine interne Mitteilung aus dem Januar schreibt, hat die Fluggesellschaft mehrere Male qualitative Mängel nach der Rückkehr von Fliegern aus Amman festgestellt. Das werde mit Sorge beobachtet, heiße es gemäß dem Bericht in der internen Mitteilung weiter.

Bei Swiss bestätigt man den Umstand. «Wir haben aber frühzeitig Maßnahmen eingeleitet und zusätzliches eigenes Personal vor Ort geschickt», erklärt eine Sprecherin. Zudem weist sie darauf hin, dass die Schweizer Aufsichtsbehörde Bazl die Mängel als «unkritisch» eingestuft habe. «Sämtliche Flugzeuge unserer Flotte entsprechen den strengen Vorgaben von Herstellern und Behörden und weisen zu keiner Zeit sicherheitsrelevante Mängel auf.» Joramco erklärt, man äußere sich nicht zu Kundenbeziehungen.

Mehr zum Thema

Boeing 777-300ER: Erhält die neue Klasse zuerst.

Swiss führt Premium Economy ein

Umgebaute A340-Kabine von Swiss: So sieht nun die Economy Class aus.

Erster umgebauter A340 von Swiss hebt ab

ticker-swiss

Auch Swiss stockt Europa-Programm auf

ticker-swiss

Swiss fliegt doppelt so viel nach Delhi - wegen Nahost-Lage

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies