Sun Country, USA.

FlottenpläneSun Country hofft auf Preisnachlass bei Boeing 737 Max

Der amerikanische Billigflieger liebäugelt mit der Boeing 737 Max. Der Chef von Sun Country Airlines will aber nur zugreifen, wenn Boeing ihm beim Preis entgegenkommt.

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Als Jude Bricker 2017 vom Billigflieger Allegiant Air zu Sun Country Airlines wechselte, krempelte der neue Chef die amerikanische Fluggesellschaft um. Sun Country Airlines mit Basis am Flughafen Minneapolis-Saint Paul wurde ebenfalls auf günstig getrimmt und firmiert mittlerweile unter dem Label Ultra Low-Cost Carrier.

Die Fluglinie betreibt eine reine Boeing-737-Flotte. Von 42 Boeing 737-800 sind zwölf Frachtflieger, die für Amazons Prime Air unterwegs sind, und 30 Passagierjets. Dazu kommt eine letzte Boeing 737-700. Die Flotte ist im Durchschnitt etwas über 16 Jahre alt.

«Boeing kann den Preis kontrollieren»

Nachdem Sun Country Airlines durch einen Börsengang kürzlich Geld eingenommen hat, denkt der Airline-Chef nun laut über künftige Optionen nach. Im Interview mit dem Portal Simple Flying sagte Bricker: «Die 737 Max ist ein Flugzeug, an dem wir interessiert sind.»

Als Billigfluglinie will Sun Country aber auch günstige Preise beim Einkauf. So betont Bricker, die 737-800 sei noch die besser verfügbare und billigere Maschine. «Aber Boeing kann den Preis kontrollieren, und wenn es sich für uns lohnt, werden wir dabei sein.»

Airline-Chef hat Erfahrung mit Airbus

Zu jeder Verhandlung mit Boeing gehört es von Seite der Airline, mindestens ein Mal öffentlich den Namen des großen Rivalen zu erwähnen. So sagte Bricker: «Wir könnten auch Airbus nehmen.» Am Ende werde man im Sinne der Wirtschaftlichkeit entscheiden.

Ob der Airbus A320 Neo wirklich eine Option für Sun Country Airlines darstellt, ist schwer zu sagen. Zumindest kann man dem Chef der Fluggesellschaft keine mangelnde Erfahrung mit Flugzeugen des europäischen Herstellers vorwerfen. Brickers ehemaliger Arbeitgeber Allegiant Air betreibt eine reine Airbus-Flotte.

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