Business-Class-Essen und -Sitze: Hier will Sun Country Airlines abbauen.

US-AirlineNeuer Chef will Sun Country auf billig trimmen

Weniger Premium, mehr Sitze, kostenpflichtiges Gepäck - so will der neue Chef Sun Country Airlines profitabler machen. Auch bei den Mitarbeitern möchte er sparen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit Juli hat Sun Country Airlines einen neuen Chef: Jude Bricker tauschte seine Posten als Geschäftsführer und Vizepräsident des amerikanischen Billigfliegers Allegiant Air gegen den Chefsessel beim Ferienflieger. Dort will er nun seine Lowcost-Erfahrung nutzen und die Fluggesellschaft umbauen.

Auf einer Veranstaltung kündigte Bricker an, ab Januar Gebühren für Aufgabegepäck zu verlangen. Auch Platzreservierungen sollen bei Sun Country in Zukunft kostenpflichtig seien, während Wasser und Limonaden gratis bleiben. Die Boeing-737-Flotte soll zwar weiterhin über eine Business Class (offiziell First genannt) verfügen, allerdings mit weniger Plätzen pro Flugzeug. Auch der Essensservice in der besten Klasse wird zurückgefahren.

Mehr Abflugorte geplant

Die Gesamtzahl der Sitze je Maschine steigt dadurch von 162 auf 180. Dabei schrumpft der Standard-Sitzabstand von rund 81 auf etwa 74 bis 76 Zentimeter. Dünnere Sitze sollen den Effekt etwas abmildern. Außerdem kündigte Bricker an, eine Zwischenklasse mit rund 81 Zentimeter Sitzabstand ins Programm aufzunehmen. Der Umbau der 22 Flugzeuge von Sun Country soll etwa ein Jahr dauern.

Der neue Chef plant auch, das Streckennetz zu erweitern und die Schönwetter-Ziele der Airline, etwa in Mexiko oder der Karibik, ebenfalls von anderen Städten im Mittleren Westen aus anzufliegen, wie etwa Cincinnati, Milwaukee oder Indianapolis. Bisher war Minneapolis die Basis. «Wir müssen uns diversifizieren», sagt Bricker. Dass 95 Prozent des Netzwerkes aus Minneapolis komme, sei angesichts einer steigenden Konkurrenz durch Delta, Spirit und Frontier nicht vertretbar.

Mitarbeiter bekommen Abfindungen

Laut der Zeitung Star Tribune soll Sun Country Angestellten - mit Ausnahme von Piloten -, die schon zehn Jahre oder länger im Betrieb sind, Abfindungen anbieten, für den Fall, dass sie die neue Ausrichtung nicht mittragen und das Unternehmen verlassen wollen. Der Luftfahrtberater Robert Mann sagte der Zeitung: «Die Idee ist, ältere, teuerere Arbeiter herauszukaufen und sie durch jüngere, billigere Angestellte zur ersetzen.» Mann warnte vor dem Risiko, so Mitarbeiter zu verlieren, die ein hohes Serviceniveau garantierten.

Mehr zum Thema

Der Flieger bekommt ein neues Kleid.

Neues Aussehen im Zeitraffer

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil