Der Germfalcon lässt sich wie ein Trollet durch die Kabine fahren.

Ultraviolettes LichtStartup will mit Licht Bakterien im Flugzeug killen

Viele Passagiere fürchten sich vor Bakterien im Flugzeug. Eine junge amerikanische Firma hat nun ein Gerät entwickelt, das diesen zu Leibe rückt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Für Hypochonder ist Fliegen ein Alptraum – zumindest, wenn irgendwo jemand beginnt zu husten. Stundenlang ist man eingeschlossen mit Hunderten Menschen, ohne frische Luft und mit Gebläsen, die Viren überall hin katapultieren. Viren und Bakterien sind überall: Eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigte auf, dass die Klapptische, auf denen man sein Essen serviert bekommt, achtmal mehr Bakterien aufweisen als der Toilettenspülknopf im Flugzeug.

Ein Startup aus den USA sagt den Bakterien und Viren nun den Kampf an. Erfinder Arthur Breitenberg und sein Sohn Elliot haben die Firma Germfalcon gegründet, die den gleichnamigen Roboter vertreibt. Pünktlich zur Grippesaison 2016/2017 soll dieser die Marktreife erlangen. Die Maschine lässt sich auf den Vorrichtungen für die Trolleys durch die Kabine schieben. Nach oben heraus hat sie allerdings Roboterarme. Mit diesen desinfiziert sie dann alle Oberflächen – allerdings nicht mit einem Spray oder einer Flüssigkeit, sondern mit UV-Licht.

Einige Airlines sollen Interesse haben

99,9 Prozent aller Bakterien lassen sich so abtöten. Der Germfalcon schafft neun Flugzeugreihen in einer Minute und soll etwa 100'000 Dollar kosten. Da er mobil ist, müsste man ihn nicht zwingend im Flugzeug mittransportieren und würde daher auch kein zusätzliches Gewicht verursachen. Laut Germfalcon selbst haben bereits «einige Airlines» Interesse an dem Gerät angemeldet, einen Erstkunden kann das Startup allerdings noch nicht verkünden.

Die Idee, die Kabine mit UV-Licht zu desinfizieren, ist nicht ganz neu. Fluggesellschaften filtern so etwa die Kabinenluft. Der Flugzeugbauer Boeing hat zudem gerade ein Patent für eine Toilette angemeldet, die sich mit UV-Licht ganz von selbst reinigt. Die kompletten Kabinen-Oberflächen jedoch werden bisher in keinem Flieger desinfiziert.

Bislang manuell

Die generelle Desinfektion findet bislang bei der Reinigung über die Reinigungsmittel sowie manuell mit Sprays statt – aber nur im Hinblick auf ansteckende Krankheiten wie etwa Malaria.

Sehen Sie oben in der Galerie Bilder und ein Video des Germfalcon.

Mehr zum Thema

Die EU plant neue Regeln für Verkehrssuchmaschinen: Damit sollen mehr Reisende auf die Schiene gelockt werden.
<h1 class="article-header__title"></h1>

EU will, dass Flugsuchmaschinen auch Züge anzeigen

Ein Rollstuhlfahrender an einem Flughafen: Simulierende Reisende stellen Fluggsellschaften und Flughäfen vor Probleme.

Wenn 55 Gäste im Rollstuhl ein- und 30 von ihnen zu Fuß aussteigen

Koffer: Eine kleine, aber schnelle Reise am Flughafen.

So kommt der Koffer in den Flieger

Flugzeughotel mal anders

Flugzeughotel mal anders

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg