Letzte Aktualisierung: um 19:46 Uhr
Partner von  

Qatar Investment Authority

Staatsfonds möchte Qatar Airways stützen

Die Qatar Investment Authority ist einer der größten Staatsfonds der Welt. Er will künftig mehr im Inland investieren. Als eines der Ziele hat er Qatar Airways ausgemacht.

aeroTELEGRAPH

Airbus A380 im Anflug auf London Heathrow: Die Fluglinie erlebte schon bessere Zeiten.

Die totale Blockade durch Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate setzt Qatar Airways zu. Alleine der Wegfall der Flüge in die Nachbarländer ist für die Golfairline schmerzhaft. Hinzu kommen teurere Umwege für viele Langstreckenflüge. In dieser verzwickten Lage könnte sie nun frisches Geld vom Staat bekommen.

Man wolle inländische Unternehmen unterstützen, sagte Abdullah bin Mohamed bin Saud al-Thani vergangene Woche bei einer Rede in Katar. Er ist Chef der Qatar Investment Authority, mit einem Vermögen von rund 300 Milliarden Dollar einer der größten Staatsfonds der Welt. Neben der Hotelinvestitionsgesellschaft Katara Hospitality (unter anderen They Savoy in London, The Peninsula Paris, Bürgenstock Resort in der Schweiz, Intercontinental in Frankfurt) nannte er dabei ausdrücklich auch Qatar Airways, wie die Zeitung Gulf Times schreibt.

Wirtschaft wächst, aber schwächer

Man werde die inländischen Investitionen finanziell unterstützen, aber auch organisatorisch und ihnen Humankapital zustellen, so bin Saud al-Thani. Der Schritt sei Teil einer breiteren geographischen Diversifikation der Anlagen. Der Internationale Währungsfonds IWF rechnet damit, dass die Wirtschaft Katars dieses Jahr nur noch 2,5 Prozent wachsen wird. In den kommenden Jahren soll Das Wachstum zwischen 2,7 und 3,1 Prozent pendeln. Das ist viel, aber nicht mehr ganz so viel wie in den Jahren zuvor oder in den Jahren vor 2012.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.