Flieger von Flybondi: Mehrere Zwischenfälle.

ArgentinienStaatsanwälte wollen Flybondi am Boden sehen

Eine Boeing 737 des Billigfliegers brach einen Start ab, nachdem sie mit dem Heck aufgeschlagen war. Nun wollen Staatsanwälte Flybondi den Betrieb untersagen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Argentinien schafft die Untergrenze für Flugpreise ab. Flybondi jubelte als die Maßnahme bekannt gegeben wurde. Der erste Billigflieger des Landes kündigte gleich deutlich günstigere Tickets und höhere Frequenzen an. Doch reibungslos läuft das Geschäft der im Januar gestarteten Airline nicht.

Am 15. Juli brach eine Boeing 737 von Flybondi den Start in Iguazú ab, nachdem das Heck der Maschine auf die Piste aufgeschlagen war. Passagiere erzählten argentinischen Medien von einem Knall und Panik an Bord. Der Flug wurde annulliert, eine Untersuchung läuft. Vier Tage später beantragten die Staatsanwälte Jorge Di Lello und Franco Picardi bei Richter Sergio Torres, zu überprüfen, ob man den Betrieb von Flybondi aussetzen könnte, so die Zeitung Clarin. Eine Untersuchung soll zeigen, ob die Fluggesellschaft die Sicherheit ihrer Passagiere gewährleisten könne.

Airline-Chef wehrt sich, Minister verärgert

Flybondi-Chef Julian Cook wehrt sich. «Wir wurden nicht vom Gericht benachrichtigt und wir wissen, dass dieser Antrag nicht stichhaltig ist», sagte er gegenüber dem Flugdatenportal CH Aviation. Für die Aufsicht kommerzieller Fluggesellschaften seien die argentinische Luftfahrtbehörden zuständig, so der Airline-Chef.

Verärgert reagierte auch Transportminister Guillermo Dietrich. Er nannte den Vorstoß der Staatsanwälte eine «grobe Fahrlässigkeit». Er verwies ebenfalls auf die Zuständigkeit der Luftfahrtbehörden, an die man sich mit Informationen wenden könne. Der Minister sagte ebenfalls: «Einige Gewerkschaften ziehen es vor, mit dem alten System weiterzumachen, in dem die Menschen nicht geflogen sind und nur Aerolíneas Argentinas existierte.»

Probleme schon kurz vor dem Start

Dietrich und Argentiniens Präsident Mauricio Macri sind dabei, die Luftfahrtbranche des Landes zu liberalisieren. Zum Start von Flybondi im Januar sagte der Transportminister: «Von heute an ist das Reisen mit dem Flugzeug nicht mehr Synonym für ein Privileg.»

Allerdings lief auch der Start des Billigflieger nicht reibungslos. Denn wenige Tage zuvor musste eine Boeing von Flybondi einen Testflug nach nur 12 Minuten abbrechen. Während die Fluggesellschaft von einer «geringfügigen technischen Unannehmlichkeit» sprach, gingen die Gewerkschaften auf die Barrikaden.

Mehr zum Thema

Zwei Gepäckfahrzeuge schieben eine Boeing 737: Eine umstrittene Aktion.

Gepäckwagen zum Schlepper umfunktioniert

Blick aus einem Airbus A320 von Latam auf den südlichen Teil von Ostfalkland: Missgeschick bei British Airways.

British Airways zeigt auf Falklandinseln argentinischen Namen

ticker domus airways

Domus Airways: Neue argentinische Airline vor dem Start - mit speziellem Konzept

Boeing 737 von Flybondi: Mängel bei der Wartung.

Defekte Werkzeuge, nicht zertifiziertes Personal und Wartungsfehler

Video

Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin