Das erste Flughafengebäude im Jahr 1946: Später Start des Flugverkehrs.

Flughafen FindelLuftfahrt-Spätzünder Luxemburg

Vor 80 Jahren beschloss Luxemburg den Bau eines Flughafens. Doch es dauerte bis nach dem Zweiten Weltkrieg, bis ein regulärer Flugbetrieb aufgenommen wurde.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bereits in den 1930er-Jahren starteten Flugpioniere auf einem Flugfeld beim Dorf Findel, um ihrer Leidenschaft für das Fliegen nachzugehen. Planmäßige Passagier- oder Frachtflüge gab es allerdings nicht. Nach zähem Ringen verabschiedete das Parlament in Luxemburg im März 1937 ein Gesetz, das den Bau eines Flughafens im Großherzogtum sowie eine Regulierung der Luftfahrt ermöglichte.

Der nahende Zweite Weltkrieg machte den Plänen aber einen Strich durch die Rechnung. 1940 besetzten deutsche Streitkräfte das Flugfeld und nutzten es als Luftwaffenstützpunkt. Vier Jahre später folgte die US-Armee, die von dort Vorräte in das Kriegsgebiet transportierte.

Schnelle Entwicklung des Flughafens

Erst 1945 wurden die Bemühungen um einen Flughafen wieder aufgenommen. Ein Jahr später öffnete der Flughafen offiziell. Holzbaracken dienten als erstes Terminal und Kontrollturm. 1948 wurde ein richtiges Terminalgebäude eröffnet und die Nationalairline Luxembourg Airlines gegründet. Es folgen zwei neue Landebahnen und ein Flugzeughangar, der bis heute existiert. Peu á peu wurden die Landebahnen beleuchtet und verlängert, das Fracht-Unternehmen Cargolux gegründet und ein neues, größeres Terminal gebaut. Zuletzt wurde das Terminal A im Mai 2008 in Betrieb genommen. Der Bau dauerte drei Jahre und kostete 322 Millionen Euro.

Die Neuerungen waren auch nötig: Starteten und landeten 1946 noch 1‘032 Maschinen, hatte sich die Zahl ein Jahr später vervierfacht. Auch die Zahl der Passagiere wuchs beständig. 1960 verzeichnete der Flughafen noch knapp 56‘000 Passagiere, zwölf Jahre später waren es bereits 640‘000.

Bedeutung Luxemburgs für Politik und Finanzwelt

Grund für die rasante Entwicklung war die steigende Bedeutung Luxemburgs sowohl als Sitz mehrere wichtiger europäischer Einrichtungen, aber auch als Finanzzentrum im Herzen Europas. Es gab und gibt bis heute eine große Nachfrage nach Flugverbindungen zwischen Luxemburg und anderen europäischen Hauptstädten.

Heute fertigt der Flughafen mehr als drei Millionen Passagiere pro Jahr ab, es gibt mehr als 85‘000 Flugbewegungen. Neben der Luxair – Luxembourg Airlines nannte sich 1962 um – gehören Air France, British Airways, Easyjet, KLM und Lufthansa zu den wichtigsten Airlines, die Luxemburg anfliegen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies