Global 6500 und 5500: So stellt Bombardier seine neuen Jets vor.

Global 5500 und 6500Bombardier schickt zwei neue Jets ins Rennen

Die Kanadier präsentieren zwei Business-Jet-Varianten mit höherer Reichweite. Möglich macht das unter anderem ein speziell entwickeltes Rolls-Royce-Triebwerk. Ein aktueller Jet wird zudem umbenannt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wenn es um Bombardiers Businessjets geht, sind zurzeit eigentlich alle Augen auf die Global 7000 gerichtet. Der Flieger soll in der zweiten Jahreshälfte erstmals ausgeliefert werden und weiter fliegen können als jeder andere Businessjet. Am Sonntag (27. Mai) hat der kanadische Flugzeugbauer nun jedoch zwei andere Modelle in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt: Bombardier stellte die neuen Global 5500 und Global 6500 vor.

Die beiden Varianten verbrauchen laut Bombardier 13 Prozent weniger Treibstoff als ihre Vorgänger Global 5000 und Global 6000. In Sachen Reichweite übertreffen sie sie um 500 beziehungsweise 600 nautische Meilen. Die Global 5500 hat Platz für bis zu 16 Passagiere und bringt es auf eine Reichweite von maximal 10.556 Kilometer oder 5700 nautische Meilen. In der Global 6500 können höchstens 17 Reisende mitfliegen. Ihre höchste Reichweite liegt bei 12.223 Kilometern oder 6600 nautischen Meilen.

Neues Triebwerk von Rolls-Royce

«Die Global 5500 kann Sao Paolo mit Paris verbinden und Moskau mit Los Angeles», schreibt der Hersteller. «Die Global 6500 kann Hongkong oder Singapur mit London verbinden und Toluca mit Madrid.» Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei Mach 0.90.

Angetrieben werden sie von einem speziell entwickelten Rolls-Royce-Triebwerk namens Pearl. Entworfen wurde es bei Rolls-Royce im brandenburgischen Dahlewitz und im Februar von der europäischen Luftfahrtbehörde Easa zertifiziert. Zurzeit durchlaufe das Triebwerk Flugtests bei Bombardier in Wichita im US-Bundesstaat Kansas, so Rolls-Royce.

Auslieferungen Ende 2019

Bombardier kündigte an, dass Global 5500 und 6500 auch «neue, optimierte Flügel» haben sollen. Ebenso eine neu designete Kabine, in der unter anderem der neue Sitz namens «Nuage» verbaut ist, der besonders auf langen Flügen für mehr Bequemlichkeit sorgen soll.

Ausliefern will der Hersteller die Jets ab Ende 2019. Die Global 5500 hat einen Listenpreis von 46 Millionen Dollar, die Global 6500 von 56 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Die Modelle G500 und G600 vom Konkurrenten Gulfstream kosten laut Liste 44,5 Millionen Dollar und 55,5 Millionen Dollar.

Global 7000 heißt nun 7500

Am Montag (28. Mai) teilte Bombardier außerdem mit, dass die Global 7000 ihren Namen nicht behalten wird. Sie soll nun als Global 7500 ausgeliefert werden.

Mehr zum Thema

ticker-bombardier-neu

Bombardier und Rolls-Royce erweitern Zustandsüberwachung für Global-Reihe

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erste Global 8000 nach Asien aus

Bombardier Global 8000: Vor allem ein Businessjet - aber nicht nur.

Deutschland steht kurz vor Auftrag für sechs Bombardier Global 8000

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erstmals Global 8000 nach Afrika aus

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil