Gulfstream-Jets an der Ebace 2018 in Genf: G500 und G600 sind die beiden Neuen.

BusinessjetGulfstream G500 steht kurz vor der Zulassung

Mit der G500 und der G600 bringt Gulfstream gleich zwei neue Jets auf den Markt. Der kleinere der beiden soll in den nächsten Wochen zertifiziert werden.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Anfang 2018 übergab Gulfstream zum letzten Mal eine neue G450 an einen Kunden.  Der Businessjet-Hersteller aus den USA konzentriert sich nun auf die Einführung des Nachfolgers G500. Sie sollte im ersten Quartal erfolgen. Aber daraus wurde nichts.

Bald soll die amerikanische Luftfahrtbehörde jedoch grünes Licht geben. «Die G500 beendet gerade den letzten Test, genannt Functional Reliability», sagte Gulfstreams Chefingenieur Dan Nale im Gespräch mit aeroTELEGRAPH auf der Businessjet-Messe Ebace in Genf. «Es fehlt nur noch rund eine Woche.» Danach müsse man der Federal Aviation Administration FAA noch Dokumente übermitteln und erwarte die Zulassung «in den kommenden Wochen». Im dritten oder vierten Quartal sollen dann die Auslieferungen beginnen.

Aktive Sidesticks in beiden Cockpits

Die größere G600 soll etwas später folgen. «Dieses Flugzeug steuert auf die Zertifizierung Ende des Jahres zu», so Nale. Der Flieger profitiert dabei von Übereinstimmungen mit der G500. So sind etwa die Cockpits beider Jets mit dem Gulfstream Symmetry Flight Deck ausgestattet, das mit Touch-Screen-Displays arbeitet sowie mit sogenannten aktiven Sidesticks. Bewegt der Pilot hier seinen seitlich angebrachten Steuerknüppel, geht der Knüppel des Kopiloten die Bewegung mit und umgekehrt.

Je ein Quartal nach der Zertifizierung durch die FAA soll für G500 und G600 die Zulassung durch die europäische Luftfahrtbehörde Easa folgen, plant Gulfstream. Anfang 2019 will der Flugzeugbauer die G600 dann erstmals ausliefern.

G600 soll 12.000 Kilometer schaffen

Beide Flieger bieten Platz für bis zu 19 Passagiere und haben eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 0.90. Die G500 verfügt über eine maximale Reichweite von 5200 Seemeilen oder 9630 Kilometern, die G600 von 6500 Seemeilen oder 12.038 Kilometern.

Mehr zum Thema

Bei der Ebace 2018 präsentiert Bombardier ein Flugzeug, das weiter fliegen können soll als jeder andere Businessjet. Bisher hieß es Global 7000, doch ...

Was Bombardier, Honda und Co. in Genf zeigen

ticker-gulfstream

Gulfstream G700 in Indien zugelassen

Gulfsream IV im Flug: Seit Ende Dezember wird ein Flugzeug des Typs in Guniea festgehalten.

Tankstopp in Guinea wird für die Piloten zum Albtraum

Bombardier Global 6500: Trump will kanadischen Fliegern die Zulassung entziehen.

Trump droht Kanada mit Entzug von Flugzeug-Zertifizierungen – Weißes Haus rudert zurück

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin