Bombardiers Global 7000: In der zweiten Jahreshälfte sollen die Auslieferungen beginnen.

Global 7000Bombardiers Businessjet mit Rekord-Reichweite

Noch in diesem Jahr will Bombardier die erste Global 7000 ausliefern. Der große Businessjet kann noch weiter fliegen als bisher angekündigt.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

13.704 Kilometer oder 7400 nautische Meilen - so weit soll Bombardiers neuer Business Jet Global 7000 fliegen können. So hieß es zumindest bisher. Nun hat der kanadische Flugzeugbauer die Reichweite des Fliegers nach oben korrigiert. 14.260 Kilometer oder 7700 Meilen sind maximal möglich.

Damit könne das Flugzeug «weiter fliegen als jeder andere Businessjet», wirbt Bombardier. Tatsächlich lässt die Global 7000 mit dem Spitzenwert den Konkurrenten Gulfstream G650 ER hinter sich. Er bringt es auf 13.890 Kilometer oder 7500 Meilen.

Test nahe an der Schallmauer

Der neue Bombardier-Flugzeug, das in der zweiten Jahreshälfte erstmals ausgeliefert werden soll, kann nun auch Strecken wie New York - Hongkong und Singapur - San Francisco fliegen. Zurzeit befindet sich die Global 7000 noch im Testflugprogramm. Seit November 2016 haben fünf Testmaschinen insgesamt 1800 Flugstunden absolviert. Nun soll die Zertifizierung bald abgeschlossen sein.

Ende März 2017 erreichte das Flight Test Vehicle 1 die Geschwindigkeit von Mach 0.995 – ein neuer Rekord für einen großen Businessjet. Als Höchstgeschwindigkeit für Kunden gibt Bombardier aber Mach 0.925 an. Die normale Fluggeschwindigkeit beträgt Mach 0.85. Diese ist auch nötig, um mit acht Passagieren und vier Crewmitgliedern an Bord bei passenden äußeren Bedingungen die maximale Reichweite von 7700 Meilen zu erreichen.

Global 8000 fliegt noch weiter

Die Global 7000 ist ein großer Businessjet: Bis zu 19 Passagiere können in ihr reisen. Die Kabine ist aufgeteilt in vier Bereiche, die unterschiedlich ausgestattet werden können mit Sitzen, Sofas und einem Bett. Außerdem ist eine Küche vorhanden. Das Flugzeug wurde erst vergangene Woche mit dem renommierten Red Dot Design Award ausgezeichnet.

Der Bombardier Global 7000 soll die Global 8000 folgen, wohl im Jahr 2019. Diese bietet 17 Passagieren Platz und ist mit einer noch größeren Reichweite angekündigt: 14.631 Kilometern beziehungsweise 7900 nautischen Meilen.

Mehr zum Thema

Global 7000 in der Erprobung: Notlandung wegen Flameout.

Flammabriss zwingt Global 7000 zur Notlandung

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Eine Gulfstream G800.

Businessjets boomen, Turboprops leiden unter Strafzöllen der USA

ticker-bombardier

Bombardier übertrifft Prognosen 2025 und schließt Turnaround ab

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack