Airbus A330 von Smart Lynx: Fliegt vorerst nicht mehr für Condor.

Für Condor im EinsatzSo erklärt Smart Lynx den chaotischen Punta-Cana-Flug

Condor wechselt nach Beschwerden von Reisenden die Wet-Lease-Anbieterin auf der Langstrecke. Jetzt äußert sich Smart Lynx dazu.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die Beschwerden waren heftig. Reisende beklagten sich über Verspätungen, beschädigte und nicht bewegliche Sitze sowie fehlende Englisch-Kenntnisse und Kommunikationsprobleme der Kabinencrew. In der Folge beendete Condor den Wet-Lease-Vertrag mit Smart Lynx für zwei Airbus A330.

Man reagiere so «auch auf die Rückmeldungen unserer Gäste und Crews auf das Langstreckenprodukt des bisherigen Partners», erklärte Condor. Jetzt meldet sich auch der zu Wort. «Wir verstehen, dass das betreffende Flugzeug nicht den Standards entsprach, die die Fluggäste von Condor gewohnt sind», erklärt eine Sprecherin von Smart Lynx. Doch das sei den Umständen des Einsatzes geschuldet.

Kurzfristige Anfrage von Condor

Bei dem Airbus A330, der während des Einsatzes in Punta Cana Probleme gemacht habe, habe es sich um eine Reservemaschine gehandelt. Der Jet mit dem Kennzeichen 9H-SMF werde nur im Falle von Ausfällen anderen Jets verwendet. Aber aufgrund der hohen Nachfrage habe Condor eine weitere, kurzfristige Ad-hoc-Charter-Anfrage für einen dritten A330 gestellt. Und darauf habe man schnell reagiert, so die Smart-Lynx-Sprecherin. «Aus diesem Grund wurde das Standyby-Flugzeug in Betrieb genommen.»

Man entschuldige sich «aufrichtig bei allen betroffenen Passagierinnen und Passagieren», so Sprecherin der lettischen Wet-Lease-Airline. Man nehme auch die Kritik auf  und werde «mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, um alle Bedenken auszuräumen und unsere Dienstleistungen zu verbessern».

Künftig Air Belgium und Wamos

Smart Lynx wurde 1992 gegründet und steht vor allem für europäische Fluggesellschaften im Einsatz. Die Flotte besteht aus Airbus A320, A321, A321 F, A330 und Boeing 737 Max 8. «Wir sind generell bestrebt, unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten und dafür zu sorgen, dass unsere Flugzeuge den höchsten Sicherheits- und Komfortstandards für unsere Passagiere entsprechen», so die Sprecherin.

Statt den beiden Airbus A330-300 von Smart Lynx setzt Condor ab dem 21. Januar Flugzeuge von zwei anderen Airlines ein. Ein Airbus A330-900 Neo von Air Belgium kommt dann Richtung Punta Cana zum Einsatz, ein A330-300 der spanischen Wamos Air Richtung New York und Toronto.

Mehr zum Thema

Airbus A330-300 von Smart Lynx im Einsatz-Outfit für Condor: Aussortiert.

Condor wirft A330 von Smart Lynx nach Beschwerden raus

Airbus A330-300 mit dem Kennzeichen 9H-SMD: Smart-Lynx-Jet im Einsatz für Condor.

Fluggäste entsetzt über Condor-Flug mit Smart Lynx

Der zweite A330 Neo von Condor: 16 folgen noch.

Condors zweiter A330 Neo im Sandlook ist in Frankfurt

ticker-condor-grun

Condor vergibt neue Flugnummern für City-Strecken

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies