Samy Kramer im Cockpit.

Imaginäres Bild am HimmelSo absolvierte der deutsche Pilot den Spritzenflug

Ein 20-jähriger Pilot aus Süddeutschland zeichnete mit einem Kleinflugzeug eine Spritze an den Himmel. Im Gespräch erklärt er, wie es dazu kam und wie das ablief.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Fliegen packte ihn schon als Jugendlicher. Als er 14 Jahre alt war, trat Samy Kramer dem Luftsportverein Biberach bei und begann mit Segelflugsport. Seit einem Jahr nun ist der 20-jährige Student aus Friedrichshafen motorisiert unterwegs. Beim Luftsportclub Friedrichshafen absolviert er Flugstunden.

Ab und zu flog Kramer dabei auch spezielle Formen ab. Im Mai zeichnete er zum Beispiel das Trollface an den Himmel. Und als er dann für den 23. Dezember einen weiteren Flug geplant hatte, wollte er wieder so etwas tun. «Ich hatte für den Tag nichts Genaues geplant und dachte, es wäre anlässlich des Impfbeginns mal Zeit für ein Radarbild einer Spritze», sagt er. In der Folge flog er ab Friedrichshafen Richtung Ulm und zurück und zeichnete so mit einer Diamond DA20 Katana das Bild einer Spritze an den Himmel.

Wind von 74 Kilometer pro Stunde

Die Vorbereitungen für den speziellen Flug dauerten nicht allzu lange. Rund eine halbe Stunde habe es gedauert, erzählt Kramer. «Ich habe dabei einfach jeden GPS-Punkt ins iPad eingezeichnet», sagt er. Dann ging es mit dem Flugzeug mit dem Kennzeichen D-ENIG los. «Ich bin dann diesen GPS-Punkten quasi hinterhergeflogen». Er habe dabei natürlich auch Lufträume in den durchflogenen Bereichen beachtet und «entsprechend auch meine Flughöhe angepasst».

Der rund anderthalbstündige Flug verlief recht normal. «Lediglich der Wind war mit 40 Knoten oder rund 74 Kilometern pro Stunde keine Hilfe, aber das war bei der Flugplanung schon bekannt», so Kramer. Entsprechend habe er gegen den Wind vorhalten müssen.

Ziemlich steile Kurven

Was anders als bei normalen Flügen war, waren die steilen Kurven. «Die Schräglage war natürlich recht hoch, um die engen Radien der 90-Grad-Kurven genau einhalten zu können», so Kramer. Man sehe auf dem Radarbild recht schnell, wenn unsauber geflogen werde. «Es gibt nur eine geringe Fehlertoleranz.»

Eine Botschaft wollte Kramer mit seinem Flug nicht vermitteln. «Die Absicht war eigentlich nur ein Denkanstoß», sagt er. Wie jeder das Bild interpretiere, sei «ihm selbst überlassen».

Mehr zum Thema

Deutscher Pilot zeichnet Spritze an den Himmel

Deutscher Pilot zeichnet Spritze an den Himmel

ticker-friedrichshafen-fdh

Straßenvollsperrung am Flughafen Friedrichshafen

ticker-friedrichshafen-fdh

Straße vor Terminal des Flughafens Friedrichshafen zeitweise gesperrt

ticker-friedrichshafen-fdh

Flughafen Friedrichshafen muss schon wieder neuen Chef suchen

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack