Airbus A320 Neo von Smartavia: Die Flotte soll kräftig wachsen.

A320 Neo statt Boeing 737Smartavia wird Billigairline und wechselt ins Team Airbus

Die Fluggesellschaft aus Nordrussland will künftig mit Airbus A320 Neo fliegen. Auch ihr Geschäftsmodell hat Smartavia überarbeitet.

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Vor zwei Jahren erfand sich Nordavia neu. Um sich von der früheren Mehrheitseignerin Aeroflot zu distanzieren, änderte sie ihren Namen und führte eine neue Bemalung ein. Jetzt kündigt die inzwischen Smartavia heißende russische Fluglinie einen weiteren Umbauschritt an. Von einer reinen Boeing-Betreiberin will sie zur Airbus-Airline werden.

40 Airbus A320 Neo sollen zur Flotte stoßen – und das in einem hohen Tempo. Drei der Flieger sind bereits im April und Mai eingeflottet worden. In den kommenden Jahren sollen jährlich sieben bis acht weitere Flugzeuge von Leasingfirmen dazukommen, berichtet das Portal Rusaviainsider. Es besteht die Option, dass auch größere Airbus A321 Neo dazukommen.

Sitz in Archangelsk in Nordrussland

Ausgestattet werden die Jets mit einer reinen Economy-Kabine. 180 Passagiere werden darin Platz haben. Neues Ziel des Managements ist es, aus Smartavia eine Billigairline zu machen. Um die Kosten zu minimieren, habe man unter anderem mit verschiedenen Flughäfen verhandelt, dass die Umschlagzeit bei «fast allen» auf 40 Minuten reduziert werden konnte, so die Führung. Dadurch können die Flieger möglichst viel produktiv genutzt werden.

Aktuell besteht die Flotte von Smartavia mit Sitz in Archangelsk in Nordrussland aus zwölf Boeing 737 und drei Airbus A320 Neo. Die Boeing-Jets sollen so lange in Betrieb bleiben, bis ihre Leasingverträge auslaufen. Ab 2023 werden sie die Flotte verlassen, so das Management der russischen Fluglinie.

Ausbau des Netzes

Durch die Vergrößerung der Flotte soll auch das Netzwerk wachsen, in der Region Moskau, im Nordwesten und im Süden Russlands. Bislang fliegt Smartavia zu 95 Prozent Inlandsziele an. Erst kürzlich hatte die russische Regierung von den Airlines des Landes gewünscht, dass diese ihr Netzwerk im Land ausbauen, damit auch entlegenere Regionen Anschluss  erhalten.

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