Airbus A320 Neo von Smartavia: Die Flotte soll kräftig wachsen.

A320 Neo statt Boeing 737Smartavia wird Billigairline und wechselt ins Team Airbus

Die Fluggesellschaft aus Nordrussland will künftig mit Airbus A320 Neo fliegen. Auch ihr Geschäftsmodell hat Smartavia überarbeitet.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vor zwei Jahren erfand sich Nordavia neu. Um sich von der früheren Mehrheitseignerin Aeroflot zu distanzieren, änderte sie ihren Namen und führte eine neue Bemalung ein. Jetzt kündigt die inzwischen Smartavia heißende russische Fluglinie einen weiteren Umbauschritt an. Von einer reinen Boeing-Betreiberin will sie zur Airbus-Airline werden.

40 Airbus A320 Neo sollen zur Flotte stoßen – und das in einem hohen Tempo. Drei der Flieger sind bereits im April und Mai eingeflottet worden. In den kommenden Jahren sollen jährlich sieben bis acht weitere Flugzeuge von Leasingfirmen dazukommen, berichtet das Portal Rusaviainsider. Es besteht die Option, dass auch größere Airbus A321 Neo dazukommen.

Sitz in Archangelsk in Nordrussland

Ausgestattet werden die Jets mit einer reinen Economy-Kabine. 180 Passagiere werden darin Platz haben. Neues Ziel des Managements ist es, aus Smartavia eine Billigairline zu machen. Um die Kosten zu minimieren, habe man unter anderem mit verschiedenen Flughäfen verhandelt, dass die Umschlagzeit bei «fast allen» auf 40 Minuten reduziert werden konnte, so die Führung. Dadurch können die Flieger möglichst viel produktiv genutzt werden.

Aktuell besteht die Flotte von Smartavia mit Sitz in Archangelsk in Nordrussland aus zwölf Boeing 737 und drei Airbus A320 Neo. Die Boeing-Jets sollen so lange in Betrieb bleiben, bis ihre Leasingverträge auslaufen. Ab 2023 werden sie die Flotte verlassen, so das Management der russischen Fluglinie.

Ausbau des Netzes

Durch die Vergrößerung der Flotte soll auch das Netzwerk wachsen, in der Region Moskau, im Nordwesten und im Süden Russlands. Bislang fliegt Smartavia zu 95 Prozent Inlandsziele an. Erst kürzlich hatte die russische Regierung von den Airlines des Landes gewünscht, dass diese ihr Netzwerk im Land ausbauen, damit auch entlegenere Regionen Anschluss  erhalten.

Mehr zum Thema

Der neue Name und die neue Bemalung der Flieger von Smartavia soll den Aufbruch ins digitale Zeitalter demonstrieren...

Nordavia bricht mit Aeroflot-Vergangenheit

Boeing 737-800: Flottenzuwachs durch Frachter.

Nordstar will sich unter Frachtairlines mischen

Boeing 737-800 von Aeroflot: Alle 50 Exemplare wechseln zur Billigtochter Pobeda.

Aeroflot dopt Pobeda mit 50 Boeing 737

Flugzeuge von Qatar Airways und Air Serbia am Flughafen Moskau-Sheremetyevo (Archivbild 2022): Auch heute fliegen viele internationale Airlines nach Moskau.

Mehr ukrainische Drohnen: Russlands Luftraum wird zum Risiko für internationale Airlines

Video

Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
airbus a320 fly aryztan feuer
Rauch und Flammen an einem Airbus A320 von Fly Arystan: Während routinemäßiger Wartungsarbeiten am Flughafen Almaty brach ein lokal begrenzter Brand aus. Passagiere und Crew waren nicht an Bord, ein Mitarbeiter wurde jedoch verletzt.
Timo Nowack
Timo Nowack