Small-Planet-Jet: Bleiben in Deutschland am Boden.

Insolvente deutsche FluglinieÜbernahme von Small Planet ist gescheitert

Kurz sah es so aus, als hätte Small Planet Airlines Deutschland einen Retter gefunden und könnte in kleinem Stile weitermachen. Doch der Verkauf der Fluglinie ist definitiv geplatzt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Übernahme von Small Planet Airlines Deutschland durch die niederländische SF Aviation Holding ist mitnichten in trockenen Tüchern - das zeichnete sich bereits Ende vergangener Woche ab. «Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen», gab Geschäftsführer Oliver Pawel in einer E-Mail an die Small-Planet-Mitarbeiter zu. Zwei Wochen zuvor hatte das Management noch vermeldet, ein Kaufvertrag sei unterzeichnet worden.

Jetzt ist der Deal definitiv geplatzt. Am späten Montagabend bestätigte Small-Planet-Sachwalter Joachim Voigt-Salus auf Anfrage von aeroTELEGRAPH, dass die Übernahme von Small Planet Airlines Deutschland gescheitert ist. «Ja, das ist richtig», sagte der Anwalt auf die Frage, ob er ein Scheitern des Deals bestätigen könne. Details nannte er zunächst nicht.

Arbeitsplätze gehen verloren

Oliver Pawel und Ko-Geschäftsführer Andreas Wobig haben bei Small Planet Airlines Deutschland nicht mehr das alleinige Sagen. Als die Fluglinie im September Insolvenz in Eigenverwaltung beantragte, stellte das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg ihnen Joachim Voigt-Salus als Sachwalter zur Seite. Die Aufgabe des Fachanwalts für Insolvenzrecht besteht vor allem in der Überwachung der Sanierung. Eine Eigenverwaltung bietet sich besonders für Firmen an, bei denen es konkrete Chancen gibt, das Geschäft fortzuführen.

Eine schlechte Nachricht ist die neueste Entwicklung für die Mitarbeiter. Dass der Großteil der rund 400 Angestellten ihre Arbeitsplätze verliert, stand bereits fest. Geschäftsführer Pawel erklärte im Schreiben vergangene Woche jedoch: «Wenn wir mit dem Investor zu einer Einigung kommen können, könnte eine kleine Anzahl des fliegenden Personals die Chance haben, weiter für Small Planet Airlines zu arbeiten.» Das hat sich nun zerschlagen.

Mehr zum Thema

Small Planet Airlines Deutschland ging Mitte September in die Insolvenz, hoffte dann aber noch lange auf einen neuen Investor. Ende November war dann klar:<a href="https://www.aerotelegraph.com/glaeubiger-von-small-planet-bekommen-wenig-geld" target="_blank" rel="noopener"> Einen Retter wird es nicht geben</a>. Auch in Polen, Kambodscha und ihrem Heimatland Litauen überlebte Small Planet Airlines das Jahr 2018 nicht.

Wackelt Übernahme von Small Planet?

Flieger von Small Planet Airlines: Ein neuer Geldgeber ist da.

Small Planet Deutschland geht an VLM

Flieger von Small Planet: Zu oft zu spät.

Small Planet Deutschland ist insolvent

Flieger on Silver Airways: Hebt nicht mehr ab.

Silver Airways stellt alle Flüge ein

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin