Flieger von Small Planet Airlines: Wie geht es in Deutschland weiter?

DeutschlandSmall Planet hat nur noch Wahl zwischen zwei Übeln

Small Planet Airlines Deutschland rennt die Zeit davon. Das Management setzt auf eine Übernahme in letzter Minute durch einen Benelux-Investor. Selbst dann wird die Airline massiv schrumpfen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit dem 18. September zittern die Angestellten von Small Planet Airlines Deutschland. Damals meldete die Charterairline Insolvenz an. Ihre Flugzeuge blieben aber in der Luft, weil das Management auf eine Rettung durch neue Investoren setzt. Die Zeit drängt dabei. Wenn bis zum 31. Oktober keine Lösung gefunden wird, verfällt das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC).

Eigentlich wollte das Management von Small Planet Airlines Deutschland schon am Freitag (26. Oktober) einen Vertrag mit einem neuen Eigentümer präsentieren. Doch die «Parameter für ein Resultat», seien «sehr schwierig», erklärte es stattdessen in einem Schreiben an die Mitarbeiter. Die Verhandlungen mit den Interessenten würden deshalb bis spätestens Dienstag weitergeführt.

Benelux-Investor in Poleposition

Zwei Investoren interessieren sich derzeit noch für eine Übernahme von Small Planet Airlines Deutschland, nachdem als dritter die Berliner Logistikgruppe Zeitfracht ausgestiegen ist. Das Management konzentriert die Verhandlungen aber auf einen Interessenten, VLM Airlines Brussels beziehungsweise deren Muttergesellschaft SF Aviation Holding mit Sitz in Amsterdam.

Die belgische Fluggesellschaft ist aus Resten von Thomas Cook Airlines Belgium entstanden. Sie gehört seit vergangenem Februar rechtlich nicht mehr zur VLM-Gruppe, die inzwischen Insolvenz angemeldet hat. Ihr Geschäft sind Charterflüge und Wet-Lease-Dienste.

Hoffnung für Düsseldorf, Köln und Leipzig

Auch wenn es zu einem Abschluss kommt, kommt auf die Angestellten ein dickes Ende zu. Denn der neue Besitzer wird die deutsche Fluggesellschaft deutlich verkleinern. Das Management von Small Planet Airlines Deutschland spricht von «einem oder zwei Flugzeugen im Winter und vielleicht zwei oder drei im kommenden Sommer». Aktuell besteht die Flotte aus sieben Fliegern.

Deshalb werde man viele Basen schließen müssen. Eine Zukunftschance haben gemäß dem Schreiben die Angestellten in Düsseldorf, Köln/Bonn, Leipzig sowie unter Umständen die in Amsterdam und Paderborn. Am 31. Oktober würden daher so oder so Kündigungsbriefe verschickt, so das Management weiter.

Mehr zum Thema

Flieger von Small Planet Airlines Litauen: Das Geschäft ist an sich profitabel.

Nun ist auch Small Planet Litauen in Schieflage

Flieger von Small Planet: Zu oft zu spät.

Small Planet Deutschland ist insolvent

Im November noch als möglicher Retter von Small Planet Airlines gehandelt, meldete <a href="https://www.aerotelegraph.com/vlm-airlines-brussels-auch-pleite" target="_blank" rel="noopener">VLM Airlines Brussels Mitte Dezember selber Insolvenz an</a>. Man habe im Sommer zwar gute Geschäfte gemacht, aber nicht genug Reserven anhäufen können, um den Winter zu überstehen, hieß es von der Charter- und Wet-Lease-Airline. Sie gehörte seit Februar rechtlich nicht mehr ...

Anonymer neuer Besitzer für Jet-Sparte von VLM

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil