15 JahreSkyteam feiert Geburtstag mit Fragezeichen

Skyteam wurde vor 15 Jahren gegründet. Die Airline-Allianz startete zwar spät, wuchs aber zur weltweiten Nummer zwei heran. Doch sorgenfrei ist die Zukunft nicht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Letzten wurden für einmal nicht die Ersten. Aber sie mauserten sich immerhin zur Nummer zwei. 1997 wurde Star Alliance gegründet, zwei Jahre später startete Oneworld und vor 15 Jahren startete Skyteam – als drittes globales Bündnis. Heute liegt der Verbund von zwanzig Fluggesellschaften mit jährlich 612 Millionen Passagiere auf täglich mehr als 16.320 Flügen zu 1052 Reisezielen in 177 Ländern auf Rang zwei.

Und damit soll es nicht getan sein. «Das Beste von Skyteam kommt noch», verspricht Geschäftsführer Michael Wisbrun zum 15-jährigen Jubiläum. Ein Schlüsselelement sei der Umbuchungsservice für Passagiere, der gerade im gesamten Streckennetz eingeführt werde. Fluglinien können ihre Passagiere damit bei Problemen direkt auf Flüge von Partnerairlines übertragen.

Verlust von Continental und Northwest war hart

Für Skyteam ging es indes nicht immer nur vorwärts. Seit der Gründung am 22. Juni 2000 erlebte die Allianz ein stetiges Auf und Ab. So verlor sie 2009 mit Copa Airlines und Continental gleich zwei wichtige Mitglieder. 2010 ging auch Northwest verloren, weil die amerikanische Fluglinie mit Delta fusionierte. Auch jetzt gibt es wieder Fragezeichen. So ist unklar, ob Alitalia nach dem Zerwürfnis mit KLM und Air France bei Skyteam bleiben wird.

Zudem klaffen im Netz von Skyteam zweieinhalb größere Lücken: In Afrika ist die Allianz nur mit Kenya Airways vertreten. Im Nahen Osten sind nur MEA aus dem Libanon und Saudia Mitglied - keine sehr starken Partner. Auch in Vorderasien und auf dem indischen Subkontinent fehlt dem Bündnis noch ein Partner.

Skyteam in Europa und China sehr stark

Die ganz großen geographischen Stärken von Skyteam liegen eindeutig in Europa und China, aber auch in Nordamerika und Südostasien hat das Bündnis eine gute Basis. Heute gehören Aeroflot, Aerolíneas Argentinas, Aeroméxico, Air Europa, Air France, Alitalia, China Airlines, China Eastern, China Southern, Czech Airlines, Delta Air Lines, Garuda Indonesia, Kenya Airways, KLM Royal Dutch Airlines, Korean Air, Middle East Airlines, Saudia, TAROM, Vietnam Airlines und Xiamen Airlines zu den Mitgliedern.

Mehr zum Thema

ticker-skyteam

Skyteam nimmt neue Lounge in Terminal 3 in Frankfurt in Betrieb

ticker-skyteam

Skyteam eröffnet Lounge im neuen Terminal 3 des Flughafens Frankfurt

Embraer E195-E2 in SAS-Lackierung: Die Airline hat 45 Stück fest bestellt.

SAS erfindet sich mit bis zu 55 Embraer E195-E2 neu

Blick aus einem SAS-Jet: Der Allianz-Wechsel läuft nicht ganz reibungslos.

Vielfliegende von SAS unzufrieden nach Wechsel zu Skyteam

Video

Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack