Flugzeug in den Farben von Sky One SK: Die Airline will ihre zwei bis drei Airbus A320 an andere Airlines vermieten.

Sky One SKNeue Airline setzt auf Wet-Lease und arabische Kurgäste

In der Slowakei entsteht eine neue Fluglinie. In Kürze will Sky One SK mit zwei Airbus A320 an den Start gehen, um im Wet-Lease-Markt mitzumischen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wer gedacht hat, dass nach der Pandemie kein Platz mehr für Gründungen in der Luftfahrtbranche besteht, der irrt. Weltweit entstehen neue Airlines. So auch im beschaulichen slowakischen Kurstädtchen Piestany unweit der Hauptstadt Bratislava. Dort soll noch vor dem Herbst eine neue Fluglinie an den Start gehen.

Eine Miteigentümerin von Sky One SK bestätigt aeroTELEGRAPH, dass man gerade den Flugbetrieb aufbaue, Personal einstelle und schule. Die Fluglinie befinde sich in slowakischem Besitz und verfüge über geschäftliche Verbindungen in den arabischen Raum. Nach eigenen Angaben hat sie bereits zwei Airbus A320 übernommen. Diese flogen zuvor in den Vereinigten Staaten.

Vielleicht auch ein dritter Airbus A320

«Derzeit werden die beiden Maschinen einem D-Check in Bulgarien unterzogen», erklärte eine Sprecherin. Sobald man das slowakische Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC) erhalten haben, wolle man so schnell wie möglich an den Start gehen. Das Hauptaugenmerk der Fluglinie soll auf dem weltweiten Wet-Lease-Geschäft liegen.

In diesem Geschäftsfeld gibt es in der Slowakei bereits zwei Anbieter. Air Explore und die wiederauferstandene Go2Sky könnte die neue Konkurrenz gehörig unter Druck bringen. Läuft das Geschäft nach Wunsch, so kann sich Sky One SK bereits in Kürze die Anschaffung eines dritten A320 vorstellen.

Medizinische Touristen anlocken

Neben der Vermietung von Flugzeugen mit Besatzungen an andere Airlines möchte Sky One SK auch den Medizintourismus in der Slowakei wiederbeleben. Wie die Sprecherin sagt, wurde der Firmensitz nicht umsonst in die 27.000 Einwohner zählenden Kurstadt Piestany gelegt. Seit über 100 Jahren ist das westslowakische Heilbad für seine Rheumabehandlungen bekannt.

Bereits in den späten 1990er-Jahren hatte die einstige Air Slovakia das Potenzial dieses Geschäftsbereiches erkannt und betuchte Kurgäste aus Kuwait via Bratislava zum slowakischen Kurort gebracht. Bislang reisen die bis zu 40.000 jährlichen Kurgäste, darunter zahlreiche aus dem arabischen Raum, noch individuell über die Flughäfen Wien oder Bratislava nach Piestany an.

Mehr zum Thema

Die Boeing 737 mit dem Kennzeichen OM-GTH flog früher im Auftrag von Corendon: Kehrt für den Neustar von Go2Sky zurück.

Go2Sky startet wieder - ganz sachte

Winglet einer Boeing 737 von Air Explore:

Air Explore will im Liniengeschäft wachsen

Flughafen Bratislava: Hier soll die neue staatliche Fluggesellschaft ihre Basis haben.

Slowakei träumt von einer Nationalairline

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg