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Keine Vertragsverlängerung

Singapore lässt ersten Airbus A380 fallen

Singapore Airlines verlängert den Leasingvertrag für einen Airbus A380 nicht. Auch bei vier weiteren Exemplaren könnte das passieren. Es kommen immer mehr gebrauchte Superjumbos auf den Markt.

Simeon Lüthi/aeroTELEGRAPH

Airbus A380 von SIngapore Airlines: Mindestens eine Maschine geht zurück an den Leasinggeber.

Singapore Airlines war die erste Fluggesellschaft der Welt, die mit den Airbus A380 flog. Seit Oktober 2007 befindet sich der größte Passagierjet der Welt in der Flotte. Die ersten fünf der insgesamt 19 A380 hat die Fluglinie geleast. Im Oktober 2017 läuft der Vertrag aus.

Zumindest die Vereinbarung für einen der fünf geleasten A380 will Singapore Airlines nicht verlängern, bestätigt die Fluggesellschaft der Zeitung Wall Street Journal. Über die vier weiteren von Doric und Dr. Peters gemieteten A380 werde man zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, so die Fluggesellschaft. Ein Sprecher von Dr. Peters bestätigt die Kündigung des A380 mit dem Kennzeichen: 9V-SKA gegenüber aeroTELEGRAPH.

Singapore, Emirates, Malaysia…

Nicht nur Singapores, auch Emirates‘ erste A380-Leasingverträge laufen bald aus. Und am Markt ist man sich sicher, dass auch die Golfairline nicht alle Verträge verlängert. Die ersten Modelle eines neuen Fliegers sind generell weniger begehrt als neuere, weil sie schwerer sind und möglicherweise noch weniger ausgefeilt als später gebaute Modelle.Zudem wurde dieser Tage auch bekannt, dass Malaysia Airlines mit verschiedenen Konkurrenten in Südostasien und China spricht, um die eigenen A380 zu verleasen oder verkaufen.

Die Leasingfirmen bereiten sich denn auch auf diese Entwicklung vor. Im Juni wurde bekannt, dass Doric die  monatlichen A380-Leasingraten von rund 2 Millionen Dollar teils stark reduziert anbietet. Bis zu 40 Prozent beträgt offenbar der Rabatt. Große Chancen für den Flieger sieht denn auch Airbus vor allem im Gebrauchtmarkt. Der Hersteller erwarte, dass der Markt um das Jahr 2020 herum warmlaufe, so Airbus-Chef Fabrice Brégier im Juni.



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