Richtung Naher Osten: Viele Flüge sind außerplanmäßig vor dem Iran umgedreht.

Angriff aus dem IranZahlreiche Flüge drehen über der Türkei um

Der iranische Angriff auf Israel hat massive Auswirkungen auf den Flugverkehr im Nahen Osten. Lufträume wurden geschlossen, Flüge umgeleitet und Routen angepasst.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Am Samstagabend (13. April) startete der Iran einen Angriff mit Dutzenden Drohnen und Raketen auf Israel. In Reaktion darauf haben Jordanien, Israel und der Irak schnell den Luftraum für Zivilflugzeuge geschlossen. Die israelische Luftwaffe erklärte, man bereite sich auf die Verteidigung des Luftraums vor.

Zeitgleich begannen Fluggesellschaften, auch den iranischen Luftraum zu meiden. Das betrifft etliche Flüge zwischen Europa und dem Nahen Osten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag drehten viele Flüge Richtung Persischen Golf über dem Osten der Türkei um.

Einschränkung der Flugrouten

Zu den Fluggesellschaften, die ihre Flüge in der Luft umdrehen ließen, gehören Turkish Airlines, Ajet, Pegasus Airlines, Sun Express, Qatar Airways, Oman Air, Kuwait Airways, DHL und Etihad Cargo. Des Weiteren haben viele Airlines ihre Flugrouten angepasst, um statt über Türkei und Irak oder Iran zu fliegen, die südliche Route über Ägypten und Saudi-Arabien zu nehmen.

Swiss meldete, ihre Flüge nach Tel Aviv bis auf Weiteres auszusetzen. Die Sicherheit der Besatzungen und Passagiere habe zu jedem Zeitpunkt oberste Priorität.«Wir beobachten die Lage im Nahen Osten genau. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten evaluieren alle verfügbaren Informationen und tauschen sich mit den zuständigen Behörden in der Schweiz und vor Ort aus», teilte sie mit. Die Flüge aus Delhi und Singapur wurden umgeleitet und mussten in Wien zwischenlanden, um aufzutanken.

Israel öffnet und bleibt wachsam

Auch Austrian Airlines und Lufthansa haben Flüge in die Region gestrichen. So fallen etwa die Flüge nach Amman, Erbil, Tel Aviv oder Teheran aus. Teilweise gelten die Annullierungen bis am Montag.

Am Sonntagmorgen öffnete Israel seinen Luftraum wieder. Die Armee teilte mit, sie habe 99 Prozent der Drohnen und Raketen abgefangen. «Der Feldzug ist noch nicht zu Ende - wir müssen wachsam bleiben», sagte jedoch ein Vertreter. «Wir müssen auf jedes Szenario vorbereitet sein.»

Mehr zum Thema

Drohnenangriff des Iran: Israel, Jordanien und Irak schließen Luftraum

Drohnenangriff des Iran: Israel, Jordanien und Irak schließen Luftraum

ticker-iran

Iran stoppt Ticketverkauf für Flüge in den Irak

Der Airbus A340-300 noch bei Iran Aseman Airlines: Es ist der zweite Airbus a340. der je gebaut wurde.

Zweiter je gebauter Airbus A340 ist Irans neuer Regierungsflieger

ticker-iran

Aserbaidschan schränkt Abfertigung iranischer Fluggesellschaften ein

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier