Angesichts der Militärschläge Israels und der USA gegen Iran und der iranischen Gegenangriffe in der Region hat die europäische Luftfahrtbehörde eine neues «Conflict Zone Information Bulletin» (CZIB) für den zivilen Luftverkehr herausgegeben. Darin heißt es:
«Der Besitz von Luftverteidigungssystemen mit Einsatzfähigkeit in allen Höhen, Marschflugkörpern und ballistischen Raketen sowie der Einsatz von Luftfahrzeugen, die in allen Höhen operieren können und über Abfangkapazitäten verfügen, machen den gesamten betroffenen Luftraum anfällig für Folgerisiken, Fehlidentifizierungen, Fehlkalkulationen und das Versagen von Abfangverfahren. Angesichts der aktuellen und erwarteten Entwicklungen besteht daher ein hohes Risiko für die zivile Luftfahrt im betroffenen Luftraum.» Die Easa rät Fluglinien daher, den betroffenen Luftraum in allen Flughöhen und -flächen nicht zu nutzen.
Betroffen sind demnach alle Höhen im Luftraum von:
Bahrain (Bahrain FIR – OBBB)
Iran (Teheran FIR – OIIX)
Irak (Baghdad FIR – ORBB)
Israel (Tel Aviv FIR – LLLL)
Jordanien (Amman FIR – OJAC)
Kuwait (Kuwait FIR – OKAC)
Libanon (Beirut FIR – OLBB)
Vereinigte Arabische Emirate (Emirates FIR – OMAE)
Saudi-Arabien (FIR Jeddah – OEJD).