Ärger an Bord: Mancher wird sogar gewalttätig.

Swiss, Helvetic und Co.Mehr Pöbler plagen Schweizer Fluglinien

Sie sind uneinsichtig, aggressiv und nicht selten eine Gefahr für andere Menschen an Bord: Sogenannte Unruly Passengers haben in der Schweizer Luftfahrt 2025 für mehr Probleme gesorgt.

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Die Schweizer Luftfahrt bilanziert für 2025 einen Anstieg von Fluggästen, die Ärger machen. Pro 10.000 Flugbewegungen gab es im vergangenen Jahr 86,93 Vorfälle mit sogenannten Unruly Passengers, wie der Sicherheitsreport des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) zeigt. 2024 waren es 76,08 Vorfälle, 2023 lag der Wert bei 63,37, 2022 bei 77,01, 2021 bei 67,49.

In absoluten Zahlen bedeutete das 2043 solcher Vorfälle im Jahr 2025. «In 581 Fällen meldeten Fluggesellschaften wie Swiss, Edelweiss, Easyjet Switzerland, Helvetic Airways und Chair, dass sich Passagiere trotz Aufforderung weigerten, ihre Sicherheitsgurte anzulegen oder ihr Gepäck korrekt zu verstauen (+34 Prozent)», erklärt das Bazl.

Auch Gewalt und sexuelle Belästigungen

Weiteres unangemessenes Verhalten umfasste verbale Auseinandersetzungen von Fluggästen mit der Crew oder anderen Reisenden (523 Fälle, +45 Prozent), in 91 Fällen kam es zu Gewalt und in 46 Fällen zu sexuellen Belästigungen. Hinzu kamen Missachtungen des Rauchverbots (298 Fälle) sowie übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum (400 Fälle).

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