Flug MH17 von Malaysia AirlinesRumpf der B777 wird nachgebaut

Der Streit um den Abschuss von Flug MH17 geht weiter. Mit dem Nachbau des Rumpfes wollen Ermittler der Ursache auf die Spur kommen – wie damals bei Pan Am 103.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die russischen Fernsehsender sprachen von einer Sensation. Perwy Kanal und Rossija 1 zeigten zum Wochenende ein neues Satellitenbild, das angeblich zeigen soll, wie ein ukrainischer Kampfjet auf die Boeing 777 von Malaysia Airline zielt. Die Passagiermaschine war am 17. Juli über dem Osten der Ukraine abgeschossen worden, alle 298 Insassen starben. Seither wird darüber gestritten, von wem.

Das amerikanische Außenministerium nannte den Bericht umgehend «lächerlich». Blogger halten das veröffentlichte Bild für eine Fälschung. Die Wolkenform auf dem Bild deute darauf hin, dass es sich um eine Aufnahme von 2012 handle. Zudem stimmten die Größenverhältnisse zwischen dem Kampfjet und Objekten am Boden nicht. Andere wollen auch bemerkt haben, dass es sich beim Passagierflieger um eine Boeing 767 handle und nicht eine Boeing 777.

Genauere Erkenntnisse dank Rekonstruktion

Unbeeindruckt davon sind niederländische Ermittler am Sonntag an die Absturzstelle zurückgekehrt. Sie sammelten dort die Trümmerteile ein, die wegen der Kämpfe in der Region bislang nicht eingeholt werden konnten. Sie werden nun in die Niederlande gebracht. Dort wollen die Experten der Behörde Onderzoeksraad voor Veiligheid einen Teil des Rumpfes nachbauen.

Die Rekonstruktion ist ein wichtiger Teil der Spurensuche. Erst wenn die Teile zusammenhängen, können die Ermittler gewisse Dinge erkennen. Etwa kann man dann den Einschusswinkel klarer eruieren. Auch wird es eher möglich sein, genau zu sehen wo das Geschoss die Boeing 777 traf und wie genau die Maschine in der Luft auseinanderbrach.

Das Loch im Rumpf erst entdeckt

Das Vorgehen kennt man von den Ermittlungen zu Pan Am Flug PA103. Die Boeing 747 wurde 1988 über dem schottischen Lockerbie von einer Bombe zerrissen. Damals wurden die Wrackteile in einen Hangar in Farnborough gebracht, wo man den Rumpf nachbaute. So konnten die Experten ein Loch am Rumpf ausmachen, das von einer Bombe stammen musste. Dank genauer Analyse wurde sogar festgestellt, aus welchem Container die Bombe stammte.

Das neueste Video zum Abschuss:

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack