Diese Lackierung trägt etwa die Dassault Falcon 7X der Regierung.

Frankreich vs. SenegalPräsidentenjet kollidiert mit Präsidentenjet

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron besuchte am Wochenende sein senegalesisches Pendant. Dabei kam es am Flughafen zu einem aviatischen Malheur.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Wären die Beziehungen zwischen den beiden Ländern angespannt, würden wohl viele jetzt eine Absicht vermuten. Doch das sind sie nicht. Und das, was vergangenen Samstag (3. Februar) am Aéroport de Saint-Louis in Senegal passierte, ist alleine dem Zufall geschuldet. Eine Dassault Falcon 7X kollidierte am Boden mit einem Airbus A319, wie lokale Medien berichten.

Es waren nicht einfach eine Falcon 7X und einfach ein Airbus A319. Der Businessjet gehört der Republik Frankreich und war mit Präsident Emmanuel Macron unterwegs. Die große Maschine gehört der Republik Senegal und war mit Präsident Macky Sall unterwegs. Die beiden Staatsoberhäupter haben in der Küstenstadt eine internationale Konferenz zur Bildung besucht.

Mit dem Senegal-Jet zurück nach Paris

Am Flughafen von Saint-Louis fuhr die Falcon 7X mit dem Höhenruder in die rechte Flügelspitze des senegalesischen Präsidentenjets. Dabei wurde die französische Regierungsmaschine beschädigt. Sie konnte daher nicht mehr weiterfliegen. Sie musste zuerst repariert werden.

Macron musste deshalb mit dem A319 senegalesischen Pendants Sall zuerst nach Dakar fliegen. Von dort aus durfte er die Maschine brauchen, um zurück nach Paris zu kommen. Der Rest der französischen Delegation flog später mit einem Linienflug zurück nach Frankreich.

Wer ist schuld?

Wie der Chef der senegalesischen Flughäfen erklärte, sei der Unfall keine Folge von Fehlern der Lotsen. Vielmehr habe sich der Kopilot des französischen Präsidentenjets nicht an die Anweisungen gehalten.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin