Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453

Tödlicher Learjet-AbsturzTeil des Höhenruders kilometerweit vom Wrack entfernt entdeckt

Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wie kam es dazu, dass ein Learjet 60 am Sonntag (1. November) fast senkrecht auf eine Straße in Florida stürzte? Die Frage stellen sich alle, die mit den schrecklichen Bildern des Absturzes konfrontiert waren. Und die Beantwortung liegt bei den Expertinnen und Experten der Ermittlungsbehörde National Transportation Safety Board NTSB.

Bei einer ersten Medienkonferenz erklärte NTSB-Vorstandsmitglied Thomas Chapman bereits: «Wir haben tatsächlich Hinweise darauf, dass das Flugzeug bereits in der Luft auseinandergebrochen ist, bevor es auf dem Boden aufschlug.» Denn tatsächlich haben die Ermittlerinnen und Ermittler tatsächlich etwas Entscheidendes gefunden. Der größte Teil des linken Höhenruders wurde in drei Stücken geteilt entdeckt, und zwar ziemlich weit von der Absturzstelle entfernt. Die Teile wurden zwischen 2,1 und 6,1 Kilometer von der Absturzstelle entfernt aufgelesen.

Hätte das Höhenruder des Learjet 60 überhaupt funktioniert?

Die große Entfernung ist entscheidend, weil sie nach Einschätzung der Ermittelnden zeigt, dass sich die Teile wohl bereits vor dem Aufprall vom Flugzeug gelöst hatten. Das Höhenruder befindet sich am Heck und steuert die die Neigung Flugzeugs, das Heben und Senken der Nase. Für die NTSB-Fachleute kommen zwei Szenarien in Frage. Entweder das Bauteil brach ab udn führte zum Kontrollverlust. Oder es löste sich durch die enormen Belastungen während des Absturzes.

Chapman erklärte außerdem, dass es ohnehin aufgrund der extremen Geschwindigkeit unklar sei, ob das Höhenruder noch wirksam gewesen wäre, hätte es sich nicht getrennt. Der Learjet 60 mit dem Kennzeichen N722BD war von Austin in Texas)zu den Bahamas unterwegs. Kurz vor dem Absturz meldete die Besatzung Vereisung und Turbulenzen. Wenig später geriet er in einen extremen Sinkflug mit zeitweise mehr als 20.000 Fuß pro Minute.

Mit extremer Wucht aufgeschlagen

Der Businessjet schlug mit enormer Wucht nahezu senkrecht auf einer Straße auf, explodierte und hinterließ einen Krater. Alle neun Menschen an Bord kamen ums Leben.

Mehr zum Thema

Die Bombardier Learjet 60 beim Aufschlag: Waren zu diesem Zeitpunkt schon Teile abgerissen?

Was über die letzten Minuten der Bombardier Learjet 60 bekannt ist

Flugverlauf: Absturz nahe West Palm Beach.

Bombardier Learjet 60 stürzt in Wohngebiet in Florida - neun Tote

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

ticker ntsb

Nach tödlichem Learjet-Absturz: NTSB fordert sofortige Inspektionen des Fahrwerks

Video

Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack