Türe von MH 370? Die vietnamesische Marine machte dieses Objekt im Wasser aus.

MH370: Brach B777 auseinander?

Noch immer gibt es keine bestätigte Spur von der Boeing 777 von Malaysia Airlines. Das könnte auf ein Problem von Flug MH370 auf Reiseflughöhe hindeuten.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Von Anfang an informierte Malaysia Airlines regelmäßig und offen über Unglücksflug MH370. War zu Beginn immer noch Hoffnung aus den Medienmitteilungen zu spüren, ist es nun Resignation. «Jetzt, wo aus Stunden Tage werden, sind auch wir bei Malaysia Airlines besorgt. Wir bedanken uns für die Geduld, die Unterstützung und die Gebete von allen», schreibt die Fluggesellschaft im neuesten Update. Der Hauptfokus sei es nun, sich um die Familien der Passagiere zu kümmern.

Derweil geht die Suche vor der Küste Malaysias und Vietnams weiter. Die vietnamesische Armee fand rund 90 Kilometer südlich der Insel Tho Chu ein weißes Objekt, das im Wasser trieb. Es ist exakt die Stelle, wo zuvor schon die beiden Öllachen ausgemacht worden waren. Die Verantwortlichen glauben, es könnte sich beim schwimmenden Teil mit einem Loch in der Mitte um eine der Türen der Boeing 777-200 von Malaysia Airlines handeln, die seit dem frühen Samstagmorgen vermisst wird.

Anders als bei Unglücksflug AF447

Dennoch sind Experten überrascht, dass man sonst noch keine Anzeichen von Wrackteilen gefunden hat. Beim Unglücksflug AF447 von Air France entdeckte die brasilianische Armee nach rund 36 Stunden Felder mit diversen Stücken des abgestürzten Airbus A330. Neben der allfällig entdeckten Tür gibt es bei Flug MH370 bislang keinerlei Funde.

Das könnte die These stützen, dass die Boeing 777 mit der Kennzeichnung 9M-MRO bereits in der Luft auseinander brach. Gegenüber der Nachrichtenagentur erklärte eine der Suche nahestehende Quelle: «Der Fakt, dass wir keine Trümmer finden, deutet daraufhin, dass das Flugzeug auf rund 35'000 Fuß auseinander brach». Auf diese Reiseflughöhe (10'700 Meter) war MH370 unterwegs, als er vom Radar verschwand. Wenn das Flugzeug aufs Meer gestürzt wäre, so die Quelle, hätte man klare Trümmerfelder ausmachen müssen.

Keinerlei Notsignale von Flug MH370

Auch dass es keinerlei Notsignale oder Funksprüche aus dem Cockpit gab, stützt die Vermutung eines Zerfalls in der Luft. Doch warum könnte es dazu gekommen sein? Dazu gibt es zwei Thesen, welche indes beide derzeit noch pure Spekulation sind:

Terror: Wenn Terroristen eine Bombe an Bord schmuggeln konnten, könnte diese in der Luft explodiert sein. Dafür spricht, dass sich verdächtige Passagiere an Bord befanden. Einem Österreicher und einem Italiener waren in Thailand die Pässe entwendet worden. Die Tickets auf die Namen der beiden wurden offenbar direkt hintereinander von China Southern ausgestellt. MH370 war als Codeshareflug der chinesischen Airline unterwegs. Insgesamt werden offenbar vier Personen mit verdächtigen Identitäten geprüft. Gegen einen möglichen Terroranschlag spricht, dass es bislang kein Bekennerschreiben gibt.

Defekt: Eine unkontrollierbare Explosion des Triebwerks könnte die Boeing 777 stark beschädigt haben. So stark, dass die Struktur instabil wurde uns auseinander brach. Dafür spricht das Fehlen von Notsignalen, wie sie etwa bei AF447 ausgesandt wurden. Dagegen spricht, dass es ein solches Ereignis bislang noch nie gab.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack