Auch die deutsche Luftwaffe war an diesem Wochenende zur Athens Flying Week nach Griechenland gereist. Eurofighter, Tornado und ein Airbus A400M waren auf dem Luftwaffenstützpunkt Tanagra vertreten. Doch die Flugschau endete am Samstag abrupt: Eine F-4 Phantom der griechischen Luftwaffe stürzte während einer Vorführung ab. Die beiden Piloten kamen nach Angaben der griechischen Luftwaffe ums Leben.
Das Unglück geschah nur wenige Minuten nach Beginn der Flugvorführung und vor Tausenden Besucherinnen und Besuchern. Die zweisitzige Phantom verlor nach Berichten griechischer Medien plötzlich an Höhe und schlug am Rand des Militärflugplatzes auf. Nach dem Absturz kam es zu einer Explosion, schwarzer Rauch stieg über dem Gelände auf. Zuschauer wurden nicht verletzt. Weshalb das Kampfflugzeug abstürzte, ist bislang nicht bekannt.
Feuer an der Absturzstelle
Der Unfall ereignete sich dabei nicht weit von den Flugzeugen der Bundeswehr entfernt. Die Flugschau wurde abgebrochen. An der Absturzstelle brachen an mehreren Punkten Feuer aus, die Phantom war nach ersten Informationen in mindestens zwei größere Teile zerbrochen. 85 Feuerwehrleute sowie insgesamt elf Löschflugzeuge und Hubschrauber waren im Einsatz. Die Athens Flying Week findet jährlich in Tanagra, rund 60 Kilometer nördlich von Athen, statt und bezeichnet sich als größte Flugschau Südosteuropas.